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Re: Moor
von Echopfote am 15.03.2021 11:39Echopfote
Genau beobachte ich den Krieger vor mir. Meine Augen ruhen genau auf seinen Bewegungen. Ich will kein einziges Detail verpassen. Allerdings fällt mir dabei auch wieder die Nervosität des Kriegers auf. Warum ist er ständig nur so nervös? Ich konnte damit nicht umgehen. "Verstanden" murmelte ich schließlich und hatte mir dennoch versucht seine Bewegungen und alles Notwendige einzuprägen. Natürlich wollte ich es unbedingt versuchen. Auch wenn ich es lieber an einer Maus als an einen Stock versucht hätte. Aber soweit war ich wohl noch nicht, das war mir durchaus bewusst. "Dann bin ich jetzt an der Reihe" meinte ich und war motiviert, auch wenn meine Mimik wieder so eisern war wie eh und je. Ich fixierte den Stock, kauerte mich wieder in diese Haltung. Ohren anlegen. Schweif senken. Habe ich etwas vergessen? Langsam bewegte ich mich auf den Stock zu. Wann genau ist denn dieser Moment? Ein stock läuft nicht weg, aber eine Maus schon...Doch lange zögerte ich nicht, irgendwann drückte ich mich mit den Hinterpfoten vom Boden ab und stürze mich auf den Stock. Dabei verliere ich allerdings den Halt und ich fauche frustriert.
Re: Moor
von Nebelschweif am 15.03.2021 10:04Pilzfarn
Prüfend sehe ich Echopfote an. Ihre Bewegungen sind langsam, dafür aber korrekt.
"Sehr gut.", schnurre ich. Hoffentlich bringe ich ihr nichts falsches bei! Suchend sehe ich mich um, bis ich einen Stock entdecke. Ich falle wieder ins Jagdkauern, und mache all das, was ich Echopfote zuvor erklärt habe. Mein Gewicht auf die Hinterläufe, Ohre anlegen, senke meinen Schweif, halte ihn aber oberhalb des Bodens.
"Jetzt üben wir das springen und ergreifen der Beute.", sage ich zu ihr. Dann pirsche ich mich an den Stock ran. Auch ich bewege mich langsamer als sonst. Mir ist bewusst, dass Echopfote jeden meiner Schritte beobachtet. Das ist zwar der Sinn der Sache, es macht mich aber auch ziemlich nervös. Als ich nah genug bin, spanne ich mich an, sammle meine Kraft und springe. Meine Pfoten landen genau auf dem Stock. Glückgehabt. Ich kehre zu Echopfote zurück.
"Wenn...wenn du nah genug bist, musst du deine Kraft sammeln und dann abspringen. Es ist am besten, wenn...wenn du genau mit deinen Krallen auf der Beute landen wirst.", sage ich zu ihr. Dann bedeute ich ihr mit einem Nicken, dass sie es nun versuchen soll.
1. Katze: Nebelschweif
2. Katze: Mohnfell
3. Katze: Pilzfarn
4. Katze: Lilienjunges
Re: Lager
von Nebelschweif am 15.03.2021 09:51Lilienjunges
Glanzjunges und ich essen, als Papa uns das sagt. Vorher hatte ich gar nicht bemerkt, dass ich Hunger hatte. Doch sobald ich rein beiße, fängt mein Bauch an zu knurren. Gierig esse ich mit Glanzjunges um die Wette. Als wir alles auf gegessen haben, sehe ich mich um. Heute ist das Lager deutlich leerer. Außer uns sind noch drei weitere Katzen hier. Unter anderem Streifenfell. Ich hüpfe zu ihm und kauere mich vor ihm hin.
"Hallo! Spielst du mir mir?", frage ich den Krieger und sehe ihn herausfordernd an.
1. Katze: Nebelschweif
2. Katze: Mohnfell
3. Katze: Pilzfarn
4. Katze: Lilienjunges
Perlenmond
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Perlenmond am 15.03.2021 09:35Ich hatte mich nicht wirklich viel bewegt, ich habe das Lager erkundet und nun sass ich vor dem Heilerbau wieder. Mein fell schien nun sauber und ich sah auch fitter aus. Mein Blick geht zu Honigfeder und sie geht zu der Kriegerin. "Wärst du daran interessiert mit mir jagen zu gehen?" frage ich und hebe arrogant den Kopf. "Ich kenne das Territorium noch nicht so gut, du könntest mir dabei helfen" miaue ich und schaue mit meinen blauen Augen zu Honigfeder.
Re: Wald
von Schattenkralle am 15.03.2021 08:39Ich freue mich, als Schwanenpfote bekräftigt, viel üben zu wollen. Ich wüsste nicht, was zu tun wäre, wenn ich der Mentor von jemandem wie Pilzfarn wäre. Der schien immer so ängstlich und übersvorsichtig...
"Ja, dann können wir ins Lager zurückkehren", erkläre ich und schaue dabei nach oben. Noch steht die Sonne am Himmel, aber sie nähert sich schon dem Horizont; der Sonnenuntergang ist nicht mehr weit. Ich stehe auf und mache mich auf den Weg ins Lager.
"Vielleicht kann ich jetzt schon ein bisschen zum Gesetz der Krieger sagen", überlege ich laut, während wir durch den Wald stapfen. "Also, das erste Gesetz lautet: Verteidige deinen Clan, selbst wenn es dein Leben kostet. Das hört sich vielleicht gefährlich an, aber wir müssen in Zeiten der Not zusammenhalten. Wir vertrauen unseren Clankameraden, dass sie für uns kämpfen werden. Das heißt nicht, dass wir keine Freundschaften mit Kriegern anderer Clans haben können, aber man sich immer bewusst sein, dass der eigene Clan an erster Stelle steht, also sollte man es auf ein paar freundlichen Worten bei großen Versammlungen belassen.
Das zweite Gesetz besagt, dass du im Territorium eines anderen Clans nicht jagen und es auch nicht betreten darfst. Wenn du Beute verfolgst und sie die Grenze übertritt, dann gehört sie dem anderen Clan." Meine Gedanken schweifen zurück zu dem Tag, an dem Efeustern und ich Flammenpfote bei genau diesem Vergehen erwischt haben und sich dann auch noch uneinsichtig verhielt. Ich möchte nicht, dass Schwanenpfote den gleichen Fehler macht.
Als wir den Fluss erreichen, der den Wald vom Moor trennt, warte ich, ob meine Schülerin noch Fragen hat, und um sie wie beim Hinweg zuerst den Baum überqueren zu lassen. "Wenn du möchtest, kann ich die Maus rübertragen", biete ich an.
Re: Wald
von Schwanenpfote am 15.03.2021 01:08Als Schattenkralle die Regel erklärt, zucke ich leicht mit dem Ohr, nicke aber, da ich den Sinn dahinter verstehe und merke mir die Vorschrift. Dann lege ich die Beute vor meine Pfoten und sehe aufmerksam zu meinem Mentor, um die ganzen Informationen aufnehmen zu können. Wir gehen wieder zurück? Schon? Egal, ich habe heute immerhin schon Beute gefangen, Echopfote sicher auch, denke ich und freue mich schon fast, wieder zurück ins Lager zu gehen, um mich hoffentlich mit den anderen Schülern, besonders Echopfote, über den Tag auszutauschen.
Der Krieger beginnt nun, mir sein Wissen über die Jagd von Vögeln und Eichhörnchen zu erzählen. Vögel jagen ist wie bei Mäusen, aber sie fliegen weg, also muss man nach oben zielen. Eichhörnchen klettern, wenn ich folge muss ich aufpassen, dass die Äste mich halten können, mache ich mir gedanklich Stichpunkte, um das Wichtigste nicht zu vergessen, da es sich für mich wie etwas viele Informationen auf einmal anfühlt. Meine Augen funkeln erfreut, als er die Jagd nach schwierigerer Beute erwähnt, besonders die Raubvögel auf dem Berg will ich irgendwann mal fangen können. "Ich werde ganz viel üben!", versichere ich meinem Mentor mit sicherer, motivierter Stimme, bevor ich bei seiner Frage den Kopf schüttel. "Nein." Ich denke, soweit alles über das Jagen von Vögeln, Mäusen und Eichhörnchen verstanden zu haben, fürs Erste. Also nehme ich meine Maus ins Maul, um meinen ersten Fang ins Lager zu tragen.
Re: Nadelwald
von Wolfsblut am 14.03.2021 14:41Ich genieße den Augenblick mit Mohnfell, vorallem, als sie mir sagt, das auch sie mir vertraue. Doch dann rückt sie von mir ab, und ich lasse ihr diesen Freiraum - ich will mich ihr nicht aufdrängen und wenn sie sich unwohl fühlt, wenn sie so nah bei mir ist möchte ich sie nicht dazu zwingen, wieder näher zu kommen. //Was beschäftigt sie nur so sehr?// frage ich mich. Sie stammelt ein wenig, aber ich rede ihr nicht dazwischen sondern sehe sie einfach nur besorgt an. Irgendwann sagt sie dann etwas. //Will sie damit sagen, dass sie immer noch daran denkt, die Clans zu verlassen? Will sie darüber mit mir sprechen? Will sie Flammenpfote nehmen und uns verlassen?// Ich schüttle kaum merklich den Kopf. //Sei nicht so paranoid Wolfsblut!// tadle ich mich selbst. "Ich kann das verstehen." miaue ich dann. "Ich weiß nicht, ob du das weißt, aber ich bin in der Wildnis aufgewachsen." miaue ich zaghaft. "Die erste Zeit war sehr anstrengend. All diese neuen Gesetze und die Tatsache, dass man sich dem Anführer unterordnen muss. Bis dahin war ich mein eigener Boss, hab auf mich selbst aufgepasst. Ich konnte essen was ich erlegt habe und konnte einfach umziehen..." //Ich hätte bei meiner Gefährtin bleiben können... hätte meine Jungen aufziehen können, wenn ich nicht in einem Clan gewesen wäre...// doch ich sage diesen Zusatz nicht. "Aber das Clanleben hat auch einige Vorteile... ich denke, ohne die Hilfe und den Schutz des VeilchenClans wäre ich dem grünem Husten erlegen. Sowas sieht man als junger Kater natürlich nicht sofort. Aber ich hatte Hilfe im Clan. Meine Schwestern hatten sich lange vor mir dem HeideClan angeschlossen..." ich schnurre bei der Erinnerung an meine beiden Schwestern. "Ich weiß nicht, ob du die zwei noch kennst. Sie... sie sind verschwunden bevor die Dachse angegriffen haben. Eichhornherz, die Mutter von Minzpfote, und Ahornschatten. Wir hatten uns als Junge verloren - und zufällig bei dem HeideClan wiedergefunden. Sie haben mir geholfen, mich für den Clan zu entscheiden. Sie halfen mir, die Gesetze zu verstehen, die damalige zweite Anführerin war eine gute Freundin von Eichhornherz. Minzstern." den Namen meiner ehemaligen Anführerin auszusprechen fühlt sich seltsam an. Solang habe ich ihren Namen schon nicht mehr gehört, geschweige denn gesagt. //Sie war eine gute Anführerin... sie war eine gute Katze...// "Durch die drei hatte ich im Clan schneller Vertrauen gewinnen können, als wenn ich einfach so als Streuner dazugekommen wäre..." //So wie Mohnfell...//
Re: Lager
von Honigfeder am 14.03.2021 12:15Ich lasse meinen Blick durchs Lager schweifen. Plötzlich entdecke ich Nebelschweif unter den Katzen im Lager. Als er auf mich zukommt, setze ich mich auf. "Guten Morgen, Nebelschweif", begrüße ich den zweiten Anführer, "Geht in Ordnung. Ich werde Perlenmond dann Mal fragen ob sie Lust hat." Kaum wendet sich Nebelschweif wieder von mir ab, halte ich Ausschau nach dem schneeweißen Pelz von Perlenmond. Als ich die Kätzin von meinem Platz aus nicht entdecke, stehe ich auf und gehe zum Kriegerbau.
--> Kriegerbau
<-- Kriegerbau
Nachdem ich Perlenmond nicht im Kriegerbau entdeckt habe, setzte ich mich aufrecht neben den Eingang und halte weiter Ausschau. Wo könnte sie sonst noch sein?, überlege ich.
Re: Wald
von Schattenkralle am 14.03.2021 09:49"Gut gemacht", schnurre ich, als Schwanenpfote die Maus schließlich erwischt. "Aber eine wichtigsten Regeln des Clanlebens ist: Versorge zuerst den Clan. Wir werden also unsere Beute ins Lager bringen und auf den Frischbeutehaufen legen. Älteste, Königinnen, Junge und Kranke dürfen sich zuerst bedienen. Krieger und Schüler erst danach, aber du wirst dich daran gewöhnen", erkläre ich, während ich mich daran erinnere, wie schwer es damals für mich war, mich selber an diese Regelung zu gewöhnen.
"Normalerweise vergräbt man seine Beute für kurze Zeit, bis man wieder ins Lager zurückkehrt, damit keine Füchse oder andere Raubtiere das riechen. Aber ich würde sagen wir können gleich schon zurück... Ich glaube, ich erzähle jetzt noch ein bisschen was zur Jagd von Vögeln und dann machen wir uns auf den Rückweg; die Sonne geht bald unter und ich wollte im Lager dir das Gesetz der Krieger erklären", kündige ich an.
"Also, bei Vögeln gelten eigentlich sehr ähnliche Regeln wie bei Mäusen. Sie können deine Schritte auf dem Boden nicht spüren, aber trotzdem hören, also musst du leise auftreten beim Anschleichen. Der einzige Unterschied ist, dass Vögel normalerweise losfliegen, wenn sie entkommen wollen. Das heißt, wenn der erste Sprung nicht perfekt ist und du nochmal hinterher musst, dann ziele weiter nach oben, um die Beute in der Luft zu erwischen.
Und vielleicht sage ich auch noch was zu Eichhörnchen: Die können zwar nicht fliegen, aber ziemlich gut klettern; sie fliehen also immer den nächsten Baumstamm hoch. Wenn du gut geübt bist, kannst du hinterher klettern, aber überschätze dich nicht; insbesondere wenn das Eichhörnchen auf dünnere Äste klettert, die dich nicht mehr halten könnten. Aber ansonsten ist die meiste Beute hier im Wald sehr ähnlich zu jagen. Wenn du ein bisschen mehr Übung hast, dann werden wir versuchen, etwas schwierigere Beute zu fangen. Kaninchen, Frösche, Fische. Und irgendwann auch Raubvögel am Berg, aber dazu musst du erstmal einige Monde wachsen.
Also: Hast du noch Fragen was das Jagen von Waldvögeln oder Eichhörnchen angeht?", schließe ich.
Re: Wald
von Schwanenpfote am 14.03.2021 02:52Neugierig auf die Geschichte lausche ich Schattenkralles Erklärung. "Oh...", meine ich bei dem eher tragischen Ereignissen. Ich blicke kurz zu dem Krieger und zucke nachdenklich mit den Schnurrhaaren. Mussten meine Eltern auch gegen Dachse kämpfen? Bestimmt. Das haben sie noch nie erwähnt, vielleicht wollten sie nicht darüber reden, überlege ich. Hoffentlich passiert sowas nie wieder. Bei der Vorstellung muss ich schlucken und bemerke, dass auch Schattenkralle seufzt, als er über die schweren Zeiten redet. Dann spricht er über den SternenClan, und der Gedanke, dass unsere Ahnen uns zusehen, beruhigt mich etwas.
Auch ich bemerke, dass die Maus in der Nähe ist, weshalb ich stehen bleibe. Diesmal schaffe ich es, nehme ich mir vor und gehe in die Kauerhaltung. Wie auch bei meinem ersten Versuch konzentriere ich mich beim Schleichen besonders darauf, kein Geräusch zu machen und mich hinter den blattlosen Büschen versteckt zu halten. Zufrieden, dass ich es geschafft habe, relativ nah an das Beutetier zu kommen, mache ich mich zum Sprung bereit. Obwohl sie mich nicht bemerkt zu haben scheint, fängt die Maus an, loszulaufen. Nein! Sofort springe ich ab, schließlich will ich meinen Fehler nicht wiederholen, in der Hoffnung sie doch noch zu erwischen. Ich lande knapp hinter hier, auf das Geräusch hin läuft die Maus schneller. Zu stur, um jetzt aufzugeben und da es mir noch nicht komplett verloren scheint, hetze ich einige Herzschläge hinter dem Tier hinterher, bevor ich mich auf es Stürze und mit meinen Pfoten erwische. Ich halte sie mit meinen Krallen fest und zucke aufgeregt mit dem Schweif, ehe ich inne halte. Was war nochmal der nächste Schritt? Ach ja, der Biss! Ich beiße dem Tier in den Nacken, bis ich merke, dass es erschlafft.
"Ich hab's geschafft!", nuschle ich mit der Beute im Maul und sehe mit glücklich funkelnden Augen zu Schattenkralle. Der Geruch der Frischbeute erinnert mich ebenfalls daran, dass mein Hunger inzwischen größer geworden ist. "Darf ich... das jetzt essen?", frage ich zögerlich.






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