Anführerbau

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Schneeflocke
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Re: Anführerbau

von Schneeflocke am 17.11.2020 09:46

Ich nicke, als sie meinen Verdacht bestätigt. Aus Rücksicht frage ich nicht, dass wie vielte Leben es gewesen ist. Sollte es ernst werden, wird sie es schon sagen. Denke ich noch etwas in Gedanken, schüttele dann aber die Unachtsamkit ab, um nicht Unhöflich zu wirken. "Etwas Kamille habe ich glaube ich noch da." Murmele ich fast zu mir selbst. Im Kopf gehe ich durch, was sich noch im Käutervorat befindet. Auch wenn er kläglich gering ist, die passenden Kräuter waren uns schon sehr zeitig alle gegangen. Hoffentlich wird es bald besser, damit ich neue sammeln kann. Dann wende ich mich Efeus anderer Frage zu. "Unverändert." Gebe ich betrübt Auskunft. "Es will einfach nicht besser werden." Vieleicht hätte Flammenschnee gewusst was zu tun ist....aber ohne Kräuter kann auch der erfahrenste Heiler wenig tun, denke ich noch betrübter.

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Efeustern
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Re: Anführerbau

von Efeustern am 16.11.2020 19:52

Efeustern

Es dauert nicht lange und Schneeflocke betritt tatsächlich meinen Bau. Immer noch zurückhaltend und zu wenig Selbstvertrauen, aber wenigstens zuverlässig, denke ich. Ganz anders als Seeblick. Aber Schneeflocke ist mittlerweile lange genug im Clan, damit ich weiß, dass sie Seeblick zwar nie ersetzen kann, aber sie eine gute Heilerin ist.
Als die Heilerin meinen Bau betritt, versuche ich mich aufzusetzen, was sicherlich ein wenig kläglich aussieht, aber wenigstens gelingt es mir. Rasch lecke ich mir einen Mooskrümel aus der Brust. Ich weiß, dass es unnötig ist, denn Schneeflocke hat mich in den letzten Tagen in einem ganz anderen Zustand gesehen, aber dennoch ist es mir auf einmal unangenehm, als Anführerin so furchtbar auszusehen. Als mich Schneeflocke fragt, wie es mir geht, zögere ich einen Moment. Seeblick hättest du es sofort erzählt, denke ich wehmütig. Aber ich schlucke die aufsteigende Trauer hinunter und antworte Schneeflocke: "Mir gehts gut. Ich bin nur etwas wackelig auf den Beinen." Meine Stimme ist schwächer als man es von mir gewohnt ist, aber wesentlich kräftiger als die letzten Tage. "Der grüne Husten ist weg. Ich..." Ich setze kurz ab, lasse meinen Blick durch die dunkle Höhle streifen, ehe ich den Satz beenden kann. "Ich habe gestern Abend ein Leben verloren."
Ich lasse den Satz kurz wirken, ehe ich ohne große Hoffnung frage: "Hast du noch irgendwelche Kräuter zur Stärkung? Wenn ich ein bisschen mehr Kraft hätte, könnte ich mich wieder nützlich machen."
Zögerlich schiebe ich noch ein "Wie geht es den anderen?" hinterher.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.11.2020 19:52.

Schneeflocke
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Re: Anführerbau

von Schneeflocke am 16.11.2020 16:50

<--Heilerbau
Langsam betrete ich den Bau. "Efeu-stern?" Frage ich vorsichtig hinein. Da ich von einer kranken Katze eine Antwort erwarte, gehe ich hinein. Als ich Efeu sehe, fällt mir sofort eine Veränderung auf. Ihre Körperhaltung war in den vergangenen Tagen, um genau zu sein, seit sie sich angesteckt hatte, anders. "Wie geht es...dir heute?" Frage ich trotzdem zaghaft. Ich habe vertrauen in meinen Blick, will sie aber nicht damit belästigen, was es hieße, dass sie jetzt so gesund aussieht. Von der Erschöpfheit mal abgesehen. Sofort tadele ich mich innerlich für diesen ungehörigen Gedanken, sei er auch noch so wahr. Seit dem Zusammenschluss hatte ich mich nie wirklich in den Clan eingelebt, wie als hätte ich die wahre Schneeflocke oben auf dem Berg gelassen und nur einen Schatten mit hier herunter genommen. Doch Efeustern hatte sich als gute Anführerin erwiesen und zumindest ihr hatte ich inzwischen Vertrauen geschenkt, oder zumindest den nötigen Respekt. Ihre Entscheidung, bei ihrer kranken Freundin zu bleiben hatte ich hingegen schärfstens kritisiert. Zumindest insoweit, wie man bei meinem kläglichen Selbstvertrauen und Auftreten von scharf ausgehen kann. Der Preis den Efeu dafür bezahlt hatte war jetzt gestiegen. Für Schattenkralle hätte du bestimmt das gleiche gemacht. Erinnert mich Unterbewusstsein und ich muss an die letzte Katze denken, die mir aus meinem früheren Leben noch geblieben ist. Wir hängen alle an dem was früher war. ich seufze leise und mustere nun unsere Anführerin, jedoch ohne jegliche Emotion. Ich bin schon wieder in Gedanken weit weg.

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Efeustern
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Re: Anführerbau

von Efeustern am 16.11.2020 09:42

Efeustern

Ich schrecke aus meinem Dämmerschlaf hoch und weiß im ersten Moment weder, wo ich bin, noch kann ich mich bewegen. Gerädert liege ich da, bis sowohl die Erinnerungen als auch die Kraft in meine Muskeln zurückströmen. Was für eine furchtbare Nacht, denke ich. Ich habe kaum geschlafen, bin immer wieder aufgewacht und - noch schlimmer - wenn ich schlief, wurde ich in meinen wirren düsteren Träumen heimgesucht.
Ich versuche aus meinem viel zu alten und unbequemen Nest aufzustehen, doch im ersten Moment geben meine Beine noch nach und ich bin froh, dass mich hier in meinem Bau niemand sehen kann. Ich bin immer noch schwach, obwohl ich nicht mehr huste. Nach Sonnenuntergang habe ich eines meiner Leben verloren. Zweifelsohne habe ich mich bei Seeblick mit grünem Husten angesteckt. Seeblick, denke ich wehmütig und ein kräftiger jedoch nicht physischer Schmerz durchfährt meinen abgemagerten Körper. Die Heilerin mit der spitzen Zunge und den scharfen worten war meine letzte Freundin. Als sie sich ebenfalls mit grünem Husten im vollen Heilerbau angesteckt hat und deutlich wurde, dass es ernst ist, bin ich nicht mehr von ihrer Seite gewichen. Schneeflocke hatte zwar versucht, mich dazu zu bringen, Abstand zu bewahren, aber ich war stur - ich hätte Seeblick nie alleine gelassen. Und so saß ich tagelang bei ihr, bis es zu Ende ging.
Nachdem sie tot war, bebte mein Körper nicht nur vor Trauer, sondern auch vor Hustenanfällen. Schneeflocke wollte, dass ich bei den anderen Kranken im Heilerbau bleibe, aber ich konnte es dort keinen Moment länger aushalten und schließlich bin ich zurück in meinen Bau gezogen.
Was definitiv gut war, denn ich bin froh, dass nicht der halbe Clan meine Schwäche gesehen hat und wie ich eines meiner Leben verliere. Es war bei weitem nicht mein erstes verlorenes Leben, aber zu sterben ist nie leicht. Man sollte meinen, dass man danach schläft wie ein neugeborenes Junge, aber das ist bei mir nicht der Fall. So bin ich immer noch ausgelaugt, von all den Toten, Seeblick, dem Sterben, dem Wiederbeleben, der furchtbaren Nacht. Wenigstens habe ich jetzt keinen grünen Husten mehr, versuche ich mir das Gute einzureden, doch ich fühle mich immer noch schwach und zittrig.
Nachdem mein erster Versuch aufzustehen, kläglich gescheitert ist, konzentriere ich mich und mit all meiner Willenskraft schaffe ich es auf die Beine. Vorsichtig strecke ich die Glieder und frage mich, wann ich das letzte Mal aufgestanden bin. Nach einem Moment spüre ich die Anstrengung, die das Stehen verursacht, lege ich mich wieder in mein Nest und warte auf Schneeflocke, die erfahrungsgemäß jeden morgen kurz nach mir sieht.

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Efeustern
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Re: Anführerbau

von Efeustern am 12.11.2020 22:56

||Zeitsprung von Anfang Blattleere zu Ende Blattfall (ca. 3/4 Jahr)||

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Buntkralle
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Re: Anführerbau

von Buntkralle am 21.10.2018 23:31

----------Zeitsprung von 1 Jahr------------

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Efeustern
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Re: Anführerbau

von Efeustern am 14.04.2017 10:58

Es ist dunkel um mich herum. Das ist es meistens. Ich kenne diesen Traum. Ich kenne jeden einzelnen meiner Träume. Und letztendlich weiß ich, dass sie nicht real sind. Doch das mindert meine Angst vor ihnen nicht wirklich – denn einst waren sie Wirklichkeit. Innerlich mache ich mich bereit für das, was jetzt kommt, doch... es kommt nicht.
Es ist einfach nur dunkel. Eine ganze Weile sogar. Und ich bin mir nicht sicher, ob der Traum vielleicht nicht nur darauf lauert, dass ich mich entspanne, dass die Hoffnung aufkeimt und wächst, heute Nacht ruhig zu schlafen, um mich dann wieder auf den Boden der grausamen Tatsachen zu holen.
Doch diese Nacht täusche ich mich tatsächlich, denn kein Albtraum sucht mich heim. Stattdessen wächst aus der Dunkelheit Licht, taucht meine Umgebung – die mir wohl vertraut ist – in ein sanftes weiß. Es ist das NebelClan-Territorium auf dem ich mich befinde. Ich stehe mitten im Moor, blinzele ein wenig, um mich an das Licht zu gewöhnen, das eigentlich gar nicht da ist, weil es sich immernoch um einen Traum handelt. Ich bin ein bisschen verwirrt, da so keiner meiner Träume anfängt, fange mich aber schnell wieder und komme zu dem Schluss, dass der Traum eine Bedeutung haben muss.
Suchend sehe ich mich um, um diese eventuell ausfindig machen zu können, doch ich kann nichts ungewöhnliches entdecken. Erst nach einigen Minuten fällt mir auf, dass etwas nicht stimmt. Ich hätte es schon längst bemerken müssen, doch ich bin so an ihn gewöhnt, dass mir seine Anwesenheit so natürlich vorkommt wie atmen. Der Nebel ist fort, denke ich und blicke in die Ferne, doch der graue Schleier, der sonst das Territorium bedeckt, ist nirgends zu sehen. Soetwas kommt nie vor. Niemals. Sogar in der schönsten Blattgrüne haben wir noch Nebel hier – wenn auch weit nicht so viel wie zu schlechteren Jahreszeiten. Hektisch drehe ich mich im Kreis, sehe mich suchend um und halte mitten in der Bewegung inne, als ich doch noch einen Nebelschwaden sehe. Es ist ein einziger, aber kräftiger Streifen am Himmel, der einem Katzenschweif nicht unähnlich sieht. Eine ganze Weile starre ich ihn an, in meinem Kopf rattern die Gedanken. Als sie die einzige logische Möglichkeit finden, rasten die Gedanken ein und der Gedanke ist schon gedacht, bevor ich ihn verhindern kann: Nebelschweif.
Das ist eine Botschaft des SternenClans und sie wollen Nebelschweif als nächsten Anführer des TauClans sehen.

 

Ich wache auf und atme hektisch ein. Der Traum war im Vergleich zu meinen normalen Träumen ein Kinderspiel. Nicht der Traum an sich macht mir Angst, sondern das, was der SternenClan mir abverlangt. Sie wollen wirklich, dass ich einen Kater zu meinem Stellvertreter mache, der meine Befehle missachtet.
Ich versuche meine Atmung zu beruhigen, glätte mein Fell an einigen Stellen, ehe ich kurzen Prozess mache und nach draußen in das Lager trete.

→ Lager

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Re: Anführerbau

von Efeustern am 25.03.2017 10:41

<-- Lager

Erschöpft und vollkommen übermüdet betrete ich nach langen Stunden auf den Beinen meinen Bau. Ich bin erleichtert, endlich allein zu sein, endlich kein großes Drama in näherer Umgebug und Stille zum Nachdenken zu haben. Augenblicklich entspannen sich meine Muskeln und ich kann die Augen kaum aufhalten. Doch ich befürchte, meine Arbeit ist noch nicht vollständig getan. Der Clan braucht einen Stellvertreter, weiß ich, doch egal, wie lange ich auch Überlege, welche Gedanken kommen und gehen und wie ich die Teile aus zusammen setze. Keine der Möglichkeiten funktioniert für mich. Jede Wahl, die ich treffen kann, ist denkbar schlecht. Und nicht einmal aus dieser schlechten Auswahl tritt jemand hervor, der vielleicht keine ganz so schlechte Wahl wäre, wie die anderen. Alle Möglichkeiten, die ihc habe scheinen unzureichend.
Meine Gedanken sind schwer und wirbeln ununterbrochen umher, ohne, dass ich wirklich einen greifen kann. Ich bin zu müde und die Entscheidung zu wichtig, aber eigentlich will ich nicht schlafen, bevor ich die Wahl nicht getroffen habe. Ich weiß nicht, wie spät es ist, als ich aufgebe, aber vermutlich mitten in der Nacht.. vielleicht auch schon morgen.
Frustriert und vollkommen planlos - Mein Kopf fühlt sich ohnehin nur noch leer an - gebe ich es auf, lasse die wirren Gedanken ziehen und entscheide mich, die Erkenntniss, dass ich keine Erkenntnis mehr kriegen werde, anzunehmen und einfach Schlafen zu gehen.
Also rolle ich mich in meinem harten alten Nest zusammen und mein letzter Gedanke, bevor ich einschlafe, ist: Bitte, SternenClan, hilf mir.

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Re: Anführerbau

von Efeustern am 25.01.2017 19:24

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Ich gähne erneut, als ich meinen gewohnten Bau betrete, diesmal versuche ich nicht, es zu unterdrücken oder gar zu verstecken, denn es sieht mich hier drin ohnehin keiner, worber ich durchaus froh bin. Rasch lege ich mich in mein Nest, das von Nacht zu Nacht unbequemer und härter wird, und bin bemüht meine aktuelle Müdigkeit zu nutzen, um vielleicht doch einen traumlosen Schlaf zu kriegen. Man sollte meinen, dass ich jetzt beruhigter Schlafen könnte, wo ich doch weiß, dass der SternenClan die Zusammenlegung der Clans billigt und mich als Anführerin akzeptiert, doch dem ist nicht so. Mein schlechter Schlaf rührt von Albträumen. Und die Albträume kommen aus noch dunklerer Vergangenheit als die Dachsangriffe letztens.
Zu aller erst meine ich, Glück zu haben, da ich beinahe sofort einschlafe. Doch meine Hoffnung wird in dem Moment zerstört, als die gewohnten Bilder in meinem Kopf auftauchen und mich in Verrat ertränken.
Es ist, was meinen Träumen fehlt. Es fehlt nämlich das Quäntchen Unwirklichkeit, der unreale Bezug zur Realität. Jedes einzelne verdammte Mal, wenn ich aus meinem Traum erwache, habe ich Angst. Reale Angst, die flatternde Herzschläge, hektische Atmung und kalten Schweiß provoziert, sodass sich mein Fell sträubt und sich meine Krallen automatisch ausfahren und sich in das nächst Beste, was sie finden, graben. Ich hasse es zu träumen. Aber noch mehr als das Träumen an sich, hasse ich die simple und immer wiederkehrende Tatsache, dass es um nichts anderes als meine Vergangenheit geht.
Man sollte meinen, nach all den Blattwechseln bin ich darüber hinweg, was passiert ist. Doch der Verrat tut jedes Mal wieder weh und alle Wunden werden Nacht für Nacht wieder aufgerissen.
Es ist früh, als ich aus meinem Traum erwache. Wie gewohnt bin ich nicht in der Lage, einfach liegen zu bleiben, sondern tigere auf uns ab, vor und zurück, immer wieder und wieder. Bis sich mein Puls verlangsamt hat, sich mein Fell wieder angelegt hat und ich meinen Atem kontrolliert habe.
Erst dann lege ich mich wieder in mein Nest und versuche, mich wenigstens die restlichen Stunden noch ein wenig auszuruhen.

Die Sonne muss beinahe am Himmel stehen, als ich mich endlich aus meinem Nest erhebe und mich nach draußen wage.

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Re: Anführerbau

von Efeustern am 28.12.2016 17:04

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Ich rolle mich in meinem alten, mittlerweile tatsächlich ziemlich unbequemen Nest zusammen und versuche einzuschlafen. Obwohl ich erschöpft bin, wälze ich mich lange hin und her, ehe ich in einen unruhigen Schlaf gleite. In meinen Träumen sehe ich nur Blut und Krallen. Katzen, die mir tiefe Wunden zufügen. Ihre Gestalten sind nur Schatten, nicht weiter als schwarze Schemen, aber ich weiß wer sie sind. Und der Verrat scherzt so, wie am ersten Tag und geht tiefer als die tiefsten Wunden.
Als ich am nächsten Morgen aufwache, spüre ich deutlich die alten Wunden an meinem Körper, auch wenn sie längst verheilt und eigentlich nur noch Erinnerung sind.
Ich fühle mich noch müder und furchtbarer als an Tagen, an denen ich gar nicht geschlafen habe. Mein Fell ist zerzaust und überall hängen Mooskugeln , die ich routiniert hinaus ziehe, ehe ich ins Lager gehe.

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