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Re: Lager
von Schattenkralle am 24.11.2016 14:09Gedankenverloren schaue ich zu dem Felsvorsprung, nachdem Efeustern fertig ist. Ich selber finde die Regelung sehr sinnvoll, aber an dem leisen Flüstern von einigen anderen erkenne ich, dass sie nicht gerade mit Begeisterung aufgenommen wird. // Sie werden noch erkennen, wieso das notwendig ist. Wir sollten nicht zulassen, irgendwelche der alten Clanrivalitäten oder Trennlinien zwischen uns weiter aufrechtzuerhalten. Wir müssen uns so verhalten, als wären wir schon immer ein Clan... //
Ich seufze kurz, denn wie alle anderen weiß ich genau, dass dies sehr schwierig sein wird. Die Erinnerung ist noch zu frisch, als dass man sie einfach ignorieren oder vergessen kann. Ein Blick auf den Frischbeutehaufen erinnert mich daran, dass wir Jagdpatrouillen aussenden müssen. // Wir? Es gibt kein Wir in diesem Clan, solange wir weiterhin mit alten Freunden auf Patrouille gehen. Und außerdem habe ich das nicht zu entscheiden, sondern Wolfsstern. Sie ist jetzt zweite Anführerin. Wo ist sie eigentlich? // Ich beschließe, noch kurz zu warten, ob Efeustern jemanden losschickt, ansonsten werde ich es selbst arrangieren. // Es ist mit egal, ob ich das darf oder nicht. Ich bin einer der älteren Krieger und hätte auch zweiter Anführer des Frostclans werden können, wenn ich gewollt hätte. // Ich blicke in efeusterns Richtung, um herauszufinden, ob sie Patrouillen einteilen will.
Re: Lager
von Efeustern am 24.11.2016 13:13Ich mustere jede einzelne Katze eine Zeit lang. Keiner scheint etwas sagen zu wollen, doch den meisten ist anzusehen, dass sie nicht gerade glücklich über meine Entscheidung sind. Glücklich bin ich darüber ebenfalls nicht. Es wird schwierig sein immer mit einer fremden Katze durch die Gegend zu laufen. Mal ganz davon abgesehen, dass es dadurch noch viel schwieriger sein wird, Katern aus dem Weg zu gehen.. Aber ich habe diese Regel auch nicht eingeführt, um meinen neuen Clan glücklich zu machen, sondern um Integration auszuüben, was den netten Nebeneffekt der Sicherheit hat.. zumindest in einigen Dingen.
Ich seuzfe laut nachdem ich meine Musterungen abgeschlossen habe. Das wird schwieriger als ich dachte, denke ich und beschließe noch ein paar Worte hinzuzufügen, die meine Gedanken zusammen fassen: "Den meisten von euch gefällt die neue Regel vermutlich nicht. Aber ich habe sie nicht aufgestellt, damit ihr glücklich oder unglücklich seit. Es ist eine Notwendigkeit sich kennenzulernen und sich zu integrieren. Sonst können wir direkt unsere eigenen Gräber ausheben. Desweiteren dient die Regel der Sicherheit von euch allen. Das Moor kann tückisch sein, viele sind schon darin zu Grunde gegangen, weil sie ihre Pfoten dahin gesetzt haben, wo sie es nicht hätten tun dürfen. Zudem kann der Nebel so stark werden, dass man die Sicht und Orientierung verliert. NebelClan Krieger wissen ganz genau auf welchen Wegen es sicher ist und wissen sich auch im stärksten Nebel noch zu orientieren. Für alle nicht NebelClan Katzen ist es gefährlich alleine im Moor zu wandeln, ehe sie es nicht kennen.
Und das war nur ein Beispiel. Ich bin mir sicher der Berg hat ebenfalls so einige Tücken, denen nicht Frost-Clan-Katzen schnell erliegen können.
Wir sind ohnehin nur noch wenige. Wir können es uns nicht leisten noch mehr Katzen zu verlieren. Die Blattleere wird hart genug werden, auch ohne, dass wir untereinander zweifeln."
Mit Nachdruck in der Stimme füge ich hinzu: "Die Regel wird eingehalten oder es ist mit Konsequenzen zu rechnen."
Das ist mein letztes Wort und ich habe nicht vor, dem noch mehr hinzuzufügen.
Geschmeidig springe ich vom großen Felsvorsprung und mache so deutlich, dass die Clanversammlung vorbei ist.
Re: Lager
von Nebelschweif am 24.11.2016 12:20Nebelschweif:
Neugierig, was unsere Anführerin zu sagen hat, höre ich Efeustern zu. Doch mehr und mehr verwandelt sich die Neugier in Widerstand. //Wieso will sie uns vorschreiben, mit wem wir aus dem Lager gehen und außerdem bin ich kein Schüler mehr! Ich kann durch aus alleine aus dem Lager!//, denke ich leicht verärgert und lege die Ohren an. "So ein Mäusedreck.", zische ich und wende mich Buntkralle zu, als sie mit mir spricht. //Ich würde viel lieber mit ihr aus dem Lager, als mit Schattenkralle oder sonst einer anderen Katze, die ich nicht kenne.//
"Ja, allerdings.", knurre ich und sehe wieder zu Efeustern. //Ob sie dann auch mal eine Patrouillie anführt?//, frage ich mich stumm und entscheide mich dafür, dass ich durch aus alleine aus dem Lager gehen werde, wenn ich grade keine andere Katze finde, oder es wird doch eben Buntkralle sein. //Auf sie kann ich mich wenigstens verlassen und wir sind ein Team!//
1. Katze: Nebelschweif
2. Katze: Mohnfell
3. Katze: Pilzfarn
4. Katze: Lilienjunges
Buntkralle
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Buntkralle am 23.11.2016 22:33Buntkralle:
Ich sehe zu Nebelschweif, als mich dieser anstubst. „Hey…“ antworte ich und lächele leicht. Ich mochte ihn, immerhin war er schon immer nett zu mir, seit ich dem SonnenClan beigetreten bin hatte er mich wie… wie eine Clangefährtin behandelt. //damals war es für viele noch einfacher… Nebelschweif hatte seine Familie noch und konnte nach vorne sehen… jetzt sind wir alle am Boden…// denke ich, dann sehe ich hoch zu Efeustern, die ihre Rede hält. Nicht grade mit Freude nehme ich die Botschaft auf. //Jetzt darf man nicht mal mehr seinem Instinkt folgen… irgendwann werde ich mich in den Bergen oder im Moor fürchterlich verlaufen und nie wieder zurück finden…// denke ich. //Ich bin nun mal lieber mit Nebelschweif als mit Habichtschwinge unterwegs… Auf Nebelschweif, weiß ich, kann man sich verlassen, Habichtschwinges Macken kenne ich nicht, ich weiß nicht, ob sie Angst vor Bäumen hat oder ob sie abhaut, wenn sie Gefahr wittert…// denke ich. Ich sehe zu Nebelschweif. Ich würd gern etwas sagen, doch mir fällt nichts ein. //Wir werden uns jetzt seltener auf Patrouillen sehen, wenn dann im Lager…// dieser Gedanke stimmt mich traurig. „Noch vor kurzem hätten uns die NebelClanKatzen das Fell über die Ohren gezogen, wenn wir auch nur daran gedacht hätten, uns in die Nähe ihres Territoriums zu bewegen, jetzt sollen wir ihre ganzen Tricks erlernen…“ murmle ich zu Nebelschweif.
Re: Lager
von Schneeflocke am 23.11.2016 18:25Ein Clan. Im Leben ist das hier kein Clan. Ein Puzzle wo die Teile nicht passen
wäre dem näher, als es einen Clan zu nennen.
Ich weiß ich sollte positiver an die Sache ran gehen, aber bisher hatte ich nicht gerade
positive Erfahrungen mit meinen neuen Clankameraden gemacht und dieser Eindruck hängt
leider in meinem Kopf fest.
Und was jetzt? Zurück zu Seeblick? Ungern. Und einfach so durch das Territorium streifen darf
ich nicht allein. Früher hätt ichs mir getraut aber nicht jetzt.
Unschlüssig blicke ich hin und her.
Seeblick
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Seeblick am 23.11.2016 18:00Auch ich höre nun Efeustern zu. Sie redet viel, gibt aber genug Pausen um mitzukommen und ich kann ihre Entscheidung nur nachvollziehen.
Dass sie fragt, ob jemand etwas zu sagen hätte, plaziere ich meinen Blick etwas intensiver auf Efeustern. Ich habe etwas mit ihr zu besprechen, aber nicht vor versammelter Menge.
Ich frage mich, ob alle Katzen hier die Anführerin akzeptieren würden und was geschehen würde, wenn sie es nicht taten...
Ich lasse meinen Blick über sie versammelten Katzen schweifen und muss zugeben dass... es nicht aussieht als wären wir drei Clans... Wir sehen nicht mal nach einem Clan aus. Eher nach einem Haufen sich fremder Katzen. TauClan...
Re: Lager
von Schattenkralle am 23.11.2016 16:41Schweigend höre ich Efeustern zu. Ich versuche dabei, die schmerzhaften Erinnerungen an die Dachsangriffe zu verdrängen - genauso wie den Moment, als Wolfsstern uns mitteilte, wie würden uns zusammen mit einigen Sonnenclankatzen dem Nebelclan anschließen. Sie sagte zwar 'gemeinsam zum Tauclan zusammenschließen', aber wir alle wussten, dass es nur ein größerer Nebelclan sein würde, weil wir in ihr Lager ziehen mussten und Efeustern die Anführerin bleiben würde.
Ich lenke meine Aufmerksamkeit wieder auf Efeustern, die gerade über Patrouillen redet. // Sie mag ein wenig komisch sein, aber gute Reden halten und Entscheidungen treffen kann sie sehr gut. Der Sternenclan hat wohl eine weise Wahl getroffen... // Ich überlege, ob ich noch etwas Wichtiges zu sagen habe, aber mir fällt nichts ein. // Wir sollten uns alle besser kennenlernen. Dann weiß jeder, wie die neuen Clankameraden so ticken und hoffentlich gewöhnen wir uns allmählich daran, jetzt der Tauclan zu sein. //
Traumpfote
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Traumpfote am 23.11.2016 15:58Schweigend höre ich Efeustern zu und bohre unwillkürlich die Krallen in den Boden, als sie von den alten Clans spricht und der Katastrophe, die uns heimgesucht hat. Ich weiß, dass Efeusterns Worte nur wahr sind. Auch wenn sie schmerzen und sich ein Unbehagen in mir breit macht, wenn ich an das denke, was uns bevorsteht. Doch Efeusee hat Recht, in allem. //Egal ob sie eine gute Katze ist oder nicht.// denke ich. //Eine gute Anführerin ist sie auf jeden Fall.// Aufmerksam lausche ich dann der Regel, die Efeustern für den ganzen Clan ausspricht. Nur in Begleitung eines anderen das Lager verlassen. //Schön wäre es schon, wenn ich es überhaupt verlassen könnte. Und wenn ich es dann darf, muss immer einer mitgehen...// Doch dann sehe ich ein, dass die Regel notwendig ist. Sie gefällt mir ganz und gar nicht, aber es geht wohl nicht anders. //Und dass ich weiter ohne Mentor bleiben soll, soll mir auch Recht sein...// Als die Anführerin fragt, ob noch jemand etwas sagen will, schweige ich einfach weiter. //Wenn ich etwas sagen wollte, würde sie mir wahrscheinlich sowieso nicht zuhören...//
Re: Lager
von Efeustern am 22.11.2016 22:47Ich warte geduldig, bis sich der Clan unter dem großen Felsvorsprung versammelt hat, ehe ich einmal kurz die Augen schließe, tief durchatme und dann beginne zu sprechen. Meine ersten Worte "Mitglieder des TauClans!" sind taktisch klug gewählt, weil sie gleich zu Beginn unterstreichen, dass wir jetzt ein Clan sind - auch, wenn es sich noch anders anfühlt. "Ich weiß, es ist eine ungewohnte, noch nie da gewesene Situation, in der wir uns befinden und das ist für keinen von uns leicht. Wir alle haben viel durchgemacht, haben Familie, Freunde und sogar unseren Clan verloren. Manchmal sind wir machtlos dem Leben gegenüber. In letzter Zeit waren wir das nur allzuhäufig. Doch das soll sich ändern, muss sich ändern, wenn wir Überleben wollen. Und nichts anderes tun wir Tag für Tag. Wir kämpfen ums Überleben. Jede Entscheidung, die wir in den letzten Monden getroffen habe, hatte nur dieses eine Ziel. Es waren nicht immer gute Entscheidungen, aber notwendige. Und wir haben überlebt. Nicht alle und gewiss nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben, aber immerhin. Wir sind noch hier - ungeachhtet der Umstände - und dafür sollten wir dankbar sein." Ich mache einen kurzen Augenblick Pause, nutze die Gelegenheit, um meinen Blick über all die Katzen schweifen zu lassen, dann spreche ich weiter:
"Die Dachskämpfe sind vorbei, doch Frieden haben wir solange noch nicht, bis wir wirklich miteinander auskommen. Für jeden von uns ist es schwierig - stammen wir doch aus verschiedenen Clans. Für viele Generationen waren wir Feinde, haben einander bekämpft. Das ist schwer abzulegen, auch, wenn wir jetzt zusammen leben. Doch denkt an die jüngste Vergangenheit - als wir einander gebraucht haben, waren wir da füreinander. Haben Unterschlupf und Beute geteilt. Wir haben gemeinsam gekämpft, haben einander das Leben gerettet und haben gemeinsam gesiegt. Das sind die Dinge, an die wir anknüpfen sollten, nicht an die Clanrivalitäten aus alten Zeiten."
Erneut pausiere ich kurz, um das Gesagte sacken zu lassen, um den Worten Zeit zu geben, damit sie in den Köpfen der Katzen ankomme können.
"Es gab viele Veränderungen in letzter Zeit. Drei Clans schlossen sich zu einem zusammen. Die Territorien sind neu, ebenso wie die Katzen, mit denen wir nun unser Leben verbringen. Es ist nur natürlich, dass wir Zeit mit den Katzen verbringen wollen, die wir schon lange kennen und dass wir in den Bereichen des Territoriums jagen wollen, in dem wir eigentlich aufgewachsen sind. Doch genau das sollten wir nicht tun. Auf keinen Fall dürfen wir in alte Verhaltensmuster fallen. Dann hätten wir nie einen TauClan gründen müssen. Wir sind ein Clan und jedes Gebiet, ob Wald, Moor oder Berg, gehört zu unserem Territorium.
Es wird Zeit, dass wir unsere neuen Clangefährten besser kennenlernen, ebenso wie die Gebiete des Territoriums und die Jagtechniken, die wir noch nicht beherrschen.
Ich habe lange über die Umsetzung nachgedacht und halte es für das Beste, dass bis auf weiteres folgende Regel in Kraft tritt: Jeder Krieger darf ab sofort nur noch in Begleitung eines weiteren Kriegers aus einem anderen Clan das Lager verlassen.
Das mag etwas umständlich erscheinen, aber Sinn und Zweck dieser Regel ist es, von einander zu lernen. Mal davon abgesehen, dass es fürs erste vermutlich ohnehin besser ist, wenn niemand allein das Lager verlässt. Nur für den Fall...
Schüler dürfen ebenfalls das Lager nur in Begleitung eines Kriegers verlassen.
Eigentlich würde ich gerne ein paar Mentoren ernennen, aber das halte ich zur Zeit noch für unklug, da ich die meisten von euch kaum kenne und ich der Meinung bin, dass Mentoren und Schüler zusammen passen sollten. Um geeignete Konstellationen zu erstellen, brauche ich wohl etwas Zeit, um mir einen besseren Überblick zu verschaffen. Bis dahin bitte ich alle Krieger, sich um die Schüler zu kümmern. Die Schüler können und müssen aber auch eigenständig ein wenig schauen, dass sie mit eingebunden werden."
Tief atme ich nach dieser langen Rede aus, lasse langsam die Luft entweichen, ehe ich abschließend sage:
"Das wars erst mal von meiner Seite aus. Hat sonst noch irgendjemand etwas zu sagen?", frage ich und gebe dem Clan soit die Chance, sich direkt zu äußern.
Traumpfote
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Traumpfote am 22.11.2016 21:50----> Heilerbau Ich betrete das Lager und sehe, dass sich schon einige meiner neuen Clankameraden versammelt haben. Efeustern sitzt über allen, ich streife sie bewusst nur mit einem kurzen Blick. Da ich nicht weiter laufen will, als nötig, setze ich mich ganz in die Nähe des Heilerbaus und mache es mir so bequem wie möglich. Die beiden Heilerinnen und der Schüler sind anscheinend in Gespräche vertieft und so hoffe ich, dass sie mich einfach nicht beachten. Ein wenig unbehaglich rutsche ich auf dem kalten Boden herum und warte darauf, dass Efeustern die Versammlung beginnt.








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