Wald
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Re: Wald
von Echopfote am 15.02.2021 10:27Löwenjunges
Ich verstehe nichts von ihren Worten, aber da ich meine Augen, die sich wie Blei anfühlen, sowieso nicht länger aufhalten kann bemerke ich dies auch noch nicht...Allerdings nehme ich ihr Schnurren war und ich entspanne mich zunehmend. Jetzt ist alles in Ordnung...denke ich mir erleichtert. Ich bin nicht mehr alleine... Leise schnurre ich und war daraufhin dann endlich eingeschlafen.
Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Wald
von Tau. am 15.02.2021 10:20Tau
Ich bin erleichtert, dass das Junge sich ebenfalls entspannt und meine Nähe zulässt. Es scheint wirklich sehr erschöpft zu sein, da ich bemerke, dass ihm immer wieder die Augen zufallen. "Schlaf ruhig ein bisschen.", miaue ich sanft. "Ich bleibe bei dir und passe auf dich auf." Ich lege meinen Kopf auf meinen Vorderpfoten ab und beginne zu schnurren. Nebenbei lasse ich meinen Blick schweifen und lausche mit aufmerksam gespitzten Ohren auf die Geräusche in der Umgebung.
Re: Wald
von Echopfote am 15.02.2021 10:07Löwenjunges
Es ist nun soviel wärmer, leise beginne ich zu schnurren, auch wenn es nicht mehr als ein zartes Krächzen ist. Mama...Es muss doch meine Mutter sein...oder? Zumindest kommt dieses Gefühl in meinem kleinen Herzen auf...Es war die richtige Entscheidung gewesen, auf meinen kleinen Lippen liegt nun ein schwaches Lächeln. Endlich bin ich nicht mehr alleine...Ich muss also nun keine Angst mehr haben, oder? Zunehmend wird mir wärmer und ich beginne mich zu entspannen, bin nicht mehr ganz so angespannt wie am Anfang. Doch die Erschöpfung übermahnt mich dadurch nur noch mehr, desto weniger ich dagegen ankämpfe, weshalb mir bald schon meine Augen wieder zufallen.
Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Wald
von Tau. am 15.02.2021 10:02Tau
Ich spüre, wie das Junge sich an mich drückt und entspanne mich zusehends. Ich senke den Kopf und beginne das Fell des Kätzchens zu lecken, um es weiter zu wärmen. Zuerst gegen den Strich, anschließend putze ich ihn in Fellwuchsrichtung. Dann fällt mir wieder der metallische Geruch auf. //Blut. Tatsächlich.// Meine Nase hat sich also nicht geirrt. Ich bemerke eine Wunde am Kopf des Jungen. Mit größter Vorsicht lecke ich die Wunde des kleinen Katers sauber, damit sie sich nicht entzündet. Währenddessen rolle ich mich um das Junge zusammen und wickele meinen Schweif um es. Auch wenn ich weiß, dass ich nicht für immer so liegen bleiben kann, muss ich es zumindest für den Moment. Bis der Kleine wieder einigermaßen aufgewärmt ist. Dann würde ich nach einem Unterschlupf suchen. //Hoffentlich kommen jetzt keine Wildtiere und greifen uns an!//
Re: Wald
von Echopfote am 15.02.2021 09:09Löwenjunges
Mit großen Augen beobachtete ich diese Katze. Ich wusste nicht ob ich Angst haben sollte oder nicht. Aber mich überkam ein Gefühl von Wärme. Mochte es daran liegen das ich noch ein kleines Junges war das alleine an diesem Ort völlig verloren wäre...Irgendeine Stimme in mir sagte das es in Ordnung war, das ich dieser Katze vertrauen konnte..Ist das vielleicht...Mama? Mein Kopf dröhnte und ich wimmerte in der Hoffnung sie würde mich aus diesem Schlamassel befreien können. Ich selbst hatte dazu keine Kraft mehr. Mir war so furchtbar kalt und mein Kopf schmerzte. Ich zögerte nicht lange, irgendein Teil von mir wollte immer noch leben...also kuschelte ich mich an diese Katze und drücke mich ganz fest an sie, als hätte ich Angst im nächsten Augenblick wieder alleine zu sein...
Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Wald
von Tau. am 15.02.2021 08:54Tau
Eine Welle der Erleichterung überkommt mich, als das Junge tatsächlich auf meine Berührung reagiert. Es lebt also noch. //Was für ein Glück!//, denke ich. "Alles gut.", miaue ich mit ruhiger Stimme und lege mich neben das Junge in den Schnee. Einerseits, um den Wind abzuschirmen, andererseits, um mit dem Jungen auf einer Augenhöhe zu sein. Die Kälte am Bauch ist so unangenehm, dass ich am liebsten sofort wieder auf die Pfoten gesprungen wäre, jedoch beiße ich die Zähne zusammen und bleibe liegen. Mehrere Fragen schießen durch meinen Kopf: Woher kommt das Junge? Vielleicht von den Clans? Wenn ja, warum ist es hier draußen in der Kälte, dem sicheren Tod ausgesetzt? Wo sind seine Eltern? Die Antworten auf all die Fragen weiß ich nicht. Aber was ich weiß, ist, dass das Kätzchen bestimmt frieren muss, weshalb ich meinen buschigen Schweif um es lege, um es zumindest etwas zu wärmen. Nebenbei bin ich bereits am überlegen, was ich am besten tun sollte. Ich bin bereits fest entschlossen, dass ich das Junge jedenfalls nicht hier zum sterben zurücklasse. Nachdenklich blicke ich auf das Junge hinab und warte auf eine Reaktion. //Ob es meine Nähe ablehnt? Ob es bereits aufgegeben hat?//
Re: Wald
von Echopfote am 15.02.2021 08:30Löwenjunges
Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben. Wobei...worauf hoffte ich eigentlich? Ich wusste gar nichts mehr. Höchstens wusste ich das mir kalt war und das mein Kopf brummte...Mama...Die Sehnsucht erfüllte mein Herz aber das Bild war längst verschwommen...Ich hatte alles vergessen. Auch wenn ich noch nicht wirklich darum wusste oder es begreifen konnte was genau ich da vergessen hatte und was dies bedeutete, hatte ich mich mit meinem Schicksal abgefunden. Doch das änderte sich als ich plötzlich eine Berührung fühlte, ein leichtes Stupsen. Erschrocken öffnete ich meine Augen und betrachtete diese Katze.
Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Wald
von Tau. am 15.02.2021 08:19Tau
Ich laufe weiter durch den Wald und verliere allmählich die Hoffnung, dass die Clans den Angriff der Dachse überlebt haben könnten. Ich spiele gerade mit dem Gedanken umzukehren und zu meinem Bau zurückzukehren, um den Rest meines Lebens ein Dasein als Einzelläuferin zu fristen, als mir dann plötzlich der Geruch einer Katze auffällt. Meine Hoffnung kehrt zurück und ohne darüber nachzudenken, wie mir die Katze vielleicht gesonnen sein könnte, laufe ich eilig in die Richtung, aus der der Geruch kommt. So lange war ich nun schon ohne Gesellschaft, dass mir der Kontakt zu anderen Katzen wichtiger ist, als meine Vorsicht. Während ich mich der Katze nähere, bemerke ich einen weiteren Geruch. //Blut?//, frage ich mich schockiert. //Ob die Katze verletzt ist?// Instinktiv beschleunige ich mein Tempo und komme wenig später abrupt zum stehen, als ich ein kleines Fellbündel im Schnee liegen sehe. Ein Katzenjunges. //Lebt es noch?// Ich beuge mich zu dem Kätzchen hinunter, um nicht ganz so groß und einschüchternd zu wirken und stupse es vorsichtig mit der Nase an, um ihm zu zeigen, dass es nicht allein ist. Angespannt warte ich auf eine Reaktion des Jungen und hoffe inständig, dass ich nicht zu spät gekommen bin.
Re: Wald
von Echopfote am 13.02.2021 17:28
Löwenjunges
Ich hatte keine Ahnung wie ich hierher gekommen war, aber ich wusste das ich keine Kraft mehr hatte um es herrauszufinden, geschweige denn einen Rückweg zu finden...Meine kleinen Beine waren dazu noch zu schwach und so hatten sie mir, unter dem Gewicht meines Körpers, einfach den Dienst versagt...Mama...Ich verstand die Welt nicht mehr. Was war nur passiert? Wo war meine Mama? Mein Papa? Meine Geschwister...Hatte ich überhaupt Geschwister? Einzig und allein wusste ich um den Schmerz an meinem Kopf, hatte diesen ekelhaft metallischen Geruch in der Nase...Mein Kopf fühlte sich so schwer an. Vollkommen erschöfpt bewegte ich mich kein Stück weiter, so oder so hätte ich dazu auch keine Kraft mehr gehabt. Mama wird mich schon finden...Und dann wird alles wieder in Ordnung...Tröstete ich mich in meinen Gedanken und schloss meine Augen.
Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Wald
von Tau. am 08.02.2021 11:27Tau
[<-- Grenze: TauClan - Wildnis || Osten]
Nun ist es also geschehen. Ich habe die Grenze überschritten und tappe durch das Territorium eines Clans. Jeder meiner Sinne ist hellwach, um einen möglichen Hinterhalt rechtzeitig zu bemerken. Bei jedem Schritt knirscht der Schnee unter meinen Pfoten, aber die Sonne scheint. Ich hoffe, dass das gute Wetter die Clan-Katzen - wenn sie noch existieren - ins freie locken würde. Immer wieder prüfe ich die Luft. Da ich keine Ahnung habe, wohin ich gehen soll, laufe ich einfach irgendwohin. Nebenbei überlege ich, was ich tun und sagen soll, wenn ich tatsächlich auf Clan-Katzen treffen würde. Mir wird schon was einfallen. Kurz bleibe ich stehen und lausche auf die Geräusche in der Umgebung. Nichts. Nicht einmal das Zwitschern der Vögel ist zu hören. Ein Schauder fährt durch meinen Körper. Unheimlich hier. Ich beschließe, dass es besser wäre, nicht allzu lange an einer Stelle zu verweilen und setze meinen Weg fort.






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