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Efeustern
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Re: Anführerbau

von Efeustern am 22.02.2021 21:54

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Die Streunerin tritt ein und ich erkenne sofort, dass sie etwas im Maul trägt - kann es aber erst auf den zweiten Blick als das Junge einordnen. Sie senkt den Kopf zur Begrüßung, legt dabei das Junge ab und schaut mich dann an. Ich sitze aufrecht und stolz da, während ich den Blick der weißgrauen Kätzin erwiedere. Einen Moment sehen wir uns einfach an und ich versuche, in ihren Augen etwas über ihren Charakter zu erkennen. Doch nachdem der Moment verstrichen ist, entscheide ich mich dazu, die Distanz, die ich bisher ausgestrahlt habe, ein wenig zu lockern. Meine Körperhaltung bleibt zwar aufrecht, wirkt aber nicht mehr so abweisend und auch meine Augen schauen nicht unfreundlich. Ich beginne ich das Gespräch. Meine Stimme ist immer noch klar und kühl, aber weitaus freundlicher als zuvor bei Nebelschweif. "Ich bin Efeustern, die Anführerin des TauClans. Und du bist Tau und möchtest dich unserem Clan anschließen?" Das sind die Infos, die ich zuvor von meinem Stellvertreter bekommen habe, dennoch formuliere ich es als Frage.

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Re: Anführerbau

von Efeustern am 22.02.2021 12:39

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Nebelschweifs Stimme reißt mich aus meinen Gedanken. Zu seinem Glück bleibt er vor dem Bau stehen. Ich hasse es, wenn jemand meinen Bau betritt. Es fühlt sich immer so an, als würde jemand in mein Innerstes eindringen und mir meinen sicheren Ort zerstören. Gedanklich verfluche ich es, dass wir keine separate Höhle für Besprechungen haben. Sofern ich mit jemandem alleine reden will, bleibt mir nur mein eigener Bau. Aber da es sich diesmal um ein Kätzin handelt, ist es wohl verkraftbar. "Sie soll reinkommen", erwiedere ich ebenso knapp wie Nebelschweif.

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Re: Anführerbau

von Efeustern am 22.02.2021 11:23

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Ich betrete meinen Bau und versuche, mich ein wenig zu entspannen, aber es will mir nicht so Recht gelingen. Meine Gedanken sind bei Dämmerpfote, die ich zwei Katern anvertraut habe. Und bei Nebelschweif, dem ich am liebsten aus dem Clan jagen würde. Und bei der Frage, ob der Clan es schafft, noch mehr hungrige Mäuler zu stopfen. So warte ich in Gedanken versunken, dass Nebelschweif die fremde Einzelläuferin zu mir schickt.

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Re: Lager

von Efeustern am 21.02.2021 11:30

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Ich höre mir an, was Nebelschweif zu sagen hat, während mein Schweif unruhig hin und her schlägt. "Schick sie in meinen Bau", ordne ich an Nebelschweif gerichtet an. Ehe ich mich selbst auf den Weg in meinen Bau mache, werfe ich Perlenmond noch ein nachdrücklichen Blick zu. "Und du gehst zurück, ehe du nicht gesund bist." Dann verschwinde ich in dem Eingang zu meinem Bau.

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Re: Lager

von Efeustern am 20.02.2021 12:42

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<-- Kräuterhöhle

Nach einiger Zeit habe ich den Weg zurück durchs Moor ins Lager bewältigt. Ich hatte ein zügiges Tempo drauf, war allerdings auch nicht besonders hektisch, da ich erst einmal vermutete, dass eine Mutter mit ihrem Jungen nicht großartig gefährlich war. Trotzdem bin ich auf der Hut, als ich das Lager betrete. Den Geruch der Fremden hatte ich bereits vorher in der Nase. Suchend sehe ich mich im Lager um, sehe aber keine unbekannten Gesichter. Allerdings fällt mein Blick auf Perlenmond, die eigentlich im Heilerbau sein sollte. Sofort verengen sich meine Augen. "Solltest du nicht im Heilerbau sein?", frage ich sie kühl. "Oder willst du uns alle in Gefahr bringen?" Mein Blick bleibt aber nicht lange an der weißen VeilchenClan-Kriegerin hängen, stattdessen fällt er auf Nebelschweif, der natürlich nicht wie befohlen unterwegs ist, sondern vermutlich seine Familie bespaßt. Einen feinen Stellvertreter hat sich der SternenClan da ausgesucht, denke ich frustriert, frage mich aber sogleich: Hast du etwas anderes erwartet? Nein, das hatte ich in der Tat nicht. "Wo ist die fremde Katze?", frage ich den Stellvertreter in ebenso kühlen Ton wie gerade bei Perlenmond.

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Re: Kleines Waldstück || Osten

von Efeustern am 18.02.2021 12:00

Feder

Ich nehme Shadows kurzes Lob zur Kenntnis, lasse mir aber nicht anmerken, dass es mich mit Stolz erfüllt. Sie deutet auf einen Stein, der ein paar Schwanzlängen entfernt liegt. Ich versuche mich vorsichtig an ihn heranzuschleichen und dabei das Gleichgewicht auf allen vier Pfoten zu behalten. Einmal komme ich kurz aus dem Gleichgewicht und beinahe hätte dadurch mein Schwanz auf den Boden aufgeschlagen, aber ich kann ihn gerade noch abfangen und mein Körpergewicht wieder ausbalancieren. Als ich nahe genug an der "Maus" dran bin, springe ich ab und versuche sie mit meinen Vordertatzen zu erwischen.

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Re: Kräuterhöhle

von Efeustern am 18.02.2021 11:55

Efeustern

Ich habe gerade meine Erzählung zu der Kräuterhöhle beendet, als ich bemerke, dass Streifenfell sich eilig nährt. Das Tempo, um das er sich bemüht und der hektische Ausdruck in seinen Augen, bereiten mir Sorge und ich grabe meine Krallen in den Boden vor der Höhle. "Was ist los?", fauche ich beinahe, als Streifenfell zunächst nicht mit der Sprache rausrückt, sondern nach Luft schnappt. Hunderte an Horrorszenarien - angefangen bei einem Angriff des VeilchenClans bis hin zu Schwarzkralles unwahrscheinlicher Rückkehr - tanzen in meinem Kopf umher, ehe Sreifenfell stockend erzählt, dass eine fremde Kätzin mit einem Jungen im Lager aufgetaucht ist. Ich atme erleichtert aus und die Luft zeigt sich in einer dampfenden Wolke aus meiner Nase. Augenblicklich entspanne ich mich ein wenig. Eine Kätzin mit einem Jungen klingt nicht nach dem Ende der Welt, beschließe ich in Gedanken, auch wenn es mir dennoch unbehagen bereitet, dass eine fremde Kätzin einfach so im Lager auftauchen konnte. "Ich komme", sage ich und bedenke zunächst die Schülerinnen und dann Schattenkralle mit einem Blick. "Zeig ihnen den Berg und auf dem Rückweg die Grenze zur Wildnis", ordne ich an. Einerseits bin ich froh, dass ich selbst nicht den halben Tag auf dem kalten Berg verbringen muss, andererseits bin ich mir nicht sicher, ob ich es gut finde, Dämmerpfote alleine bei Schattenkralle und Pilzfarn zu lassen. Aber ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen, nicht immer ein Auge auf sie haben zu können. "Und du pass gut auf", sage ich an Dämmerpfote gewandt und lasse damit offen, ob sie auf sich selbst oder auf das was Schattenkralle sagen wird, aufpassen soll. Dann mache ich kehrt und laufe zurück ins Lager.

--> Lager

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Re: Kräuterhöhle

von Efeustern am 17.02.2021 13:12

Efeustern

<-- Moor

Ich gelange zu meinem ersten Ziel - der Kräuterhöhle. "Das hier ist unsere Kräuterhöhle", beginne ich zu erzählen, nachdem ich mich vergewissert habe, dass die Schüler aufschließen konnten. So gut es eben geht, versuche ich Schattenkralle und Pilzfarn zu ignorieren. "Sie ist hauptsächlich für Heiler interessant. Zwar wachsen auch im Moor einige Käruter, aber hier in der Höhle lassen sich ebenfalls viele Heilkräuter finden. Allerdings lassen leben in den Felsspalten viele Eidechsen. Mit ein wenig Geduld kann man hier immer die ein oder andere erlegen." Dass ich diese Geduld in der Regel nicht habe, lasse ich besser unerwähnt. "Aber gebt auch hier gut Acht", warne ich die Schülerinnen. "Die Gänge gehen wohl tief hinab und hinein, sind ziemlich verschlungen und unübersichtlich, also geht besser nicht zu tief hinein. In diesem Labyrinth würde euch wohl kaum jemand finden." Auch hier lasse ich unerwähnt, dass ich mich in meiner Schülerzeit viel zu oft darin herumgetrieben und mit meinem Bruder gewettet habe, wer sich weiter hinein traut. Er hätte sich hier gerne verirren können. Doch obwohl ich vermutlich häufiger als die meisten anderen Katzen hier war, habe ich nie einen zweiten Ausgang finden oder auch nur alle Gänge erkunden können. Irgendwann war sogar mir die Gefahr zu groß, nicht mehr herauszufinden.

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Re: Moor

von Efeustern am 16.02.2021 13:56

Efeustern

Alle drei Schüler scheinen aufmerksam zu sein, denn Echopfote und Dämmerpfote stellen sogleich Fragen und auch Schwanenpfote wirkt interessiert. Während wir weiter gehen, beantworte ich zunächst Echopfotes Frage nach dem Nebel. "Ein Vorteil ist, dass die Beute dich im dichten Nebel nicht kommen sieht - der entsprechende Nachteil ist, dass du die Beute genausowenig sehen kannst. Zumindest deutlich schlechter - glücklicherweise haben wir Katzen ja gute Augen. Das Anschleichen kann bei Nebel also viel leichter sein. Der Nebel hat weiterhin die Eigenschaft, Geräusche und auch Gerüche zu schlucken. Nicht immer und nicht gleichmäßig, da der Nebel selbst auch nie gleichmäßig verteilt ist, aber das sollte man auch im Hinterkopf haben. Auch das kann sowohl Vor- als auch Nachteil werden."
Dämmerpfote fragt etwas sehr intelligentes, auf das ich anschließend antworte. "Eine gute Frage", sage ich zunächst anerkennend. "Das ist eine schwierige Frage. Grundsätzlich könnt ihr immer auf größere Pfützen achten. Von denen geht in der Regel die meiste Gefahr aus. Das ist ohne Nebel nicht so schwierig, aber vor allem wenn es sehr nebelig und oder dunkel ist, sollte man gut aufpassen. Und hier im Moor solltet ihr niemals blindlinks fliehender Beute hinterhersetzen. Nicht, dass ihr im Eifer des Gefechts in einer solchen Senke landet. Überall, wo der Boden einigermaßen trocken oder nur ganz leicht feucht oder nass ist, ist keine Gefahr. Aber auch hier gilt, gebt stets Acht - Ausnahmen kann es immer geben. Wenn ihr glaubt, zu doll einzusinken, dann kehrt lieber um, bevor es nicht mehr möglich ist."
Ich streife weiterhin durch das Moor, bis wir zu der Kräuterhöhle kommen.

--> Kräuterhöhle

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Re: Moor

von Efeustern am 15.02.2021 09:58

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<-- Lager

Ich betrete als erste das Moor, warte aber bis die anderen ebenfalls aus dem Lager kommen, ehe ich die Führung übernehme. Ich schlage eine Route ein, die quer durch das Moor führt. Nachdem wir ein paar Schritte gegangen sind, beginne ich über meine Heimat zu erzählen, damit die jungen Schüler die Umgebung nicht nur sehen, sondern sie auch verstehen können. "Das hier ist das Moor", beginne ich. "Es macht einen großen Teil des Territoriums des TauClans aus. Moore sind Feuchtgebiete, die oft schwammigen Böden haben und eine eigentümliche Vegetationen." Meine Pfoten hinterlassen Spuren im Schnee. "Jetzt ist der Boden allerdings gefroren, daher ist er fest. Aber wenn das nicht der Fall ist, dann müsst ihr im Moor immer gut acht geben, durch den ständigen Wasserüberschuss der Moore und den schwammigen Boden kann es auch gefährlich im Moor werden. Wenn ihr nicht aufpasst könntet ihr einsinken und feststecken, Katzen schaffen es dann oft nicht ohne Hilfe wieder heraus." Ich klinge ernst, denn so etwas kommt immer mal wieder vor, wenn man nicht aufpasst. "Aber jetzt ist der Boden so gefroren, dass ihr euch keine Sorgen machen müsst", ergänze ich noch, um den Schülern nicht direkt Angst zu machen. "Im Moor leben verschiedene Tiere, Zwergspitzmäuse zum Beispiel, verschiedene Frösche und Kröten und Moorvögel wie Birkhühner, manchmal erwischen wir auch einen Feldhasen. Größere Wildtiere gibt es hier selten. Dachse leben eher im Wald, aber Füchse mögen auch das flache Moorland. Wenn ihr einen riecht, dann müsst ihr immer sofort einem Krieger Bescheid sagen, verstanden?", schärfe ich den Schülerinnen ein. "Meistens ist es im Moor nebelig, vor allem zum Sonnenauf- und untergang. Deswegen hieß der Clan, der hier vorher in diesem Gebiet lebte, auch NebelClan. Der Nebel kann Vor- und Nachteile haben."

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