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Re: Fluss
von Schattenkralle am 06.02.2021 17:00Jetzt, wo ich vollkommen nass bin, steigt meine Motivation, wieder ins Lager zu gelangen. Während Efeustern und Rehsprung vorangehen, bleibe ich weiter hinten, um sicherzugehen, dass niemand zurückfällt. Bärenkralle scheint weiterhin keine Hilfe zu benötigen, die Heilerin zu tragen und auch die restlichen Katzen scheinen zurecht zu kommen. Erschöpft und hungrig, aber hauptsächlich müde, erreiche ich schließlich das Lager.
--> Lager
Re: Fluss
von Schattenkralle am 05.02.2021 13:41Minzpfote schafft es glücklicherweise, auf meinen Rücken zu steigen. Ich stelle sicher, dass die Schülerin sich auch gut festhält und stehe dann vorsichtig auf. Ich wanke etwas, fange mich aber sofort. Auch wenn sie nicht sehr schwer ist, ich habe in den letzten Tagen nicht viel gegessen und bin deshalb nicht so kräftig wie noch in der Blattfülle.
Dann arbeite ich mich langsam vorwärts zum Ufer und tauche meine Pfoten nacheinander ins Wasser. Die Kälte macht mir nichts aus, aber die Nässe lässt mich zusammenzucken. Ich werfe einen kurzen Blick zurück, um sicherzustellen, dass Wolfpfote auch mithalten kann und arbeite mich dann konzentriert Stück für Stück durch den Fluss, bis ich das andere Ufer erreicht habe und mich wieder hinlege, damit Minzpfote nun absteigen kann. Es wird lange dauern, meinen Pelz wieder trocken zu kriegen...
Re: Fluss
von Schattenkralle am 04.02.2021 19:03Schließlich sehe ich, wie Wolfpfote Minzpfote herbeiträgt. Efeustern durchquert den Fluss mittlerweile das dritte Mal, während ich zu den beiden Schülern schlurfe. Unbehagen macht sich in mir breit, als ich wieder daran denken muss, gleich ins Nasse zu steigen.
Ich setze mich neben Minzpfote. "Wenn du dich noch ein paar Herzschläge ausruhen möchtest, ist das okay. Wenn du dann bereit bist, dann hilft Wolfpfote dir, auf meinen Rücken zu klettern. Halt dich einfach gut fest, wenn wir Glück haben, werden nur deine Pfoten nass. Wolfpfote, du wirst neben mir hergehen und aufpassen, dass sie nicht runterfällt. Gehe stromaufwärts von mir, damit du dich zur Not gegen mich lehnen kannst, wenn die Strömung dich aus dem Gleichgewicht bringt."
Ich versuche, möglichst selbstsicher bei diesen Worten zu wirken. Dennoch peischt mein Schwanz nervös hin und her, als ich einen Seitenblick zum Fluss riskiere. Sofort wende ich den Blick wieder ab und warte darauf, dass Minzpfote bereit ist, auf meinen Rücken zu klettern. Dazu lege ich mich hin, wobei mein Bauch nach unten zeigt und meine Beine immer noch senkrecht unter mir sind.
Re: Fluss
von Schattenkralle am 01.02.2021 14:06Uhuflug bittet mich, Minzpfote zu helfen, also drehe ich mich um und warte auf die Schülerin. Ein gesunder Schüler kann den Fluss vermutlich auch alleine durchqueren, aber Minzpfote sah das letzte Mal, als ich sie gesehen habe, überhaupt nicht fit aus.
Gedanklich bereite ich mich vor, gleich ins Wasser zu gehen. Eigentlich sollte ich mir keine Sorgen machen. Ich bin ziemlich groß, also ist mein Kopf problemlos über Wasser und Minzpfote wird vermutlich nur nasse Pfoten bekommen, wenn ich gut aufpasse. Und dazu macht mir die Kälte als ehemaliger Frostclan-Krieger nichts aus.
Aber all diese Gedanken beruhigen mich nicht, während mein Unterbewusstsein sich gegen die Vorstellung sträubt, gleich vollkommen durchnässt das Moor durchqueren zu müssen. Du musst doch gar nicht schwimmen. Nur ein paar kleine Schritte, dann bist du drüben. Wenn Bärenkralle eine erwachsene Kätzin, die selbst nicht mehr laufen kann, da durchziehen kann, dann werde ich doch erst recht keine Probleme haben!
Re: Fluss
von Schattenkralle am 01.02.2021 12:18<-- Grenze Veilchenclan/Tauclan
Ich bin etwas zurückgefallen hinter Bärenkralle und Sonnenfeder, und als ich das Flussufer erreiche, hat sich der Krieger bereits in die Fluten gestürzt. Ich will eigentlich helfen, schließlich ist dies der schwierigste Teil, aber meine Abneigung gegenüber dem Wasser hält mich zurück.
Als ich sehe, dass die beiden das andere Ufer zumindest erreicht haben, setze ich mich hin und warte ein wenig ab, um zu sehen, ob jemand anderes meine Hilfe benötigt, und um meine eigene Überquerung noch ein wenig zu verzögern. Du schaffst das. Die anderen werden dich vielleicht brauchen und es hilft niemandem, wenn du hier wie eine zitternde Wühlmaus herumklapperst!
Ich straffe die Schultern und mache mich bereit.
Re: VeilchenClan - TauClan || Süden
von Schattenkralle am 30.01.2021 14:01<-- Nadelwald
Ich folge weiterhin Bärenkralle. Mit jedem Schritt wird mein Hunger schlimmer, schließlich habe ich seit zwei Tagen nichts mehr gegessen. Gedanklich versuche ich mich darauf vorzubereiten, auch im Tauclan einen leeren Frischbeutehaufen vorzufinden. Wenigstens brauchen wir uns jetzt nicht mehr um Grenzpatrouillen zu kümmern, oder? Solange wir keine Probleme mit Streunern oder ähnlichem haben, gibt es niemanden, der unbefugt unser Territorium betreten könnte. Solange die Dachse nicht zurückkehren...
Gedankenverloren laufe ich weiter in Richtung des Flusses, während ich mich schmerzhaft daran erinnere, wie der Frostclan vor vielen Monden sein Lager gegen die Eindringlinge verteidigt hatte. Eisstern war damals gestorben, Seite an Seite mit vielen anderen. Ich sollte nicht allzu viel darüber nachdenken. Es hat keinen Zweck, sie sind nunmal tot. Wir - also zumindest einige von uns - haben es damals geschafft, zu überleben, und wir werden es jetzt auch schaffen.
--> Fluss
Re: Nadelwald
von Schattenkralle am 27.01.2021 10:06<-- Lager
Ich folge Bärenkralle durch den Wald und schaue besorgt dabei zu, wie er ein paar Mal Pausen einlegt, weil er husten muss. Allerdings scheint der Krieger davon überzeugt zu sein, es alleine hinzukriegen, also sage ich nichts und folge ihm weiter; bereit, im Notfall einzuspringen.
--> Grenze Tauclan/Veilchenclan Süden
Re: Lager
von Schattenkralle am 25.01.2021 22:35Bärenkralle scheint mir meine Unbedachtheit nicht übel zu nehmen und hebt dann Sonnenfeder hoch. Besorgt schaue ich ihm dabei zu, aber es scheint ganz gut zu funktionieren. Vor allem liegt dies daran, dass Bärenkralle ziemlich groß ist, während die Heilerin im Vergleich zu ihm fast wie eine Schülerin wirkt.
Als ich mir sicher bin, dass es klappen wird, schaue ich mich noch einmal um, ob jemand meine Hilfe braucht. Das scheint nicht der Fall zu sein, also folge ich Bärenkralle langsam.
--> Nadelwald
Re: Lager
von Schattenkralle am 25.01.2021 21:22Etwas unsicher schaue ich zwischen den Katzen umher, die sich nach Efeusterns Befehlen bereit machen für den Aufbruch. Einerseits will ich natürlich helfen, andererseits möchte ich nicht zu aufdringlich wirken, jemanden meine Hilfe anzubieten. Was, wenn jemand denkt, ich würde ihn für unfähig halten, den Kranken zu helfen?
Ich schiebe den Gedanken beiseite, und schließlich fällt mein Blick auf Sonnenfeder, die noch immer dort liegt, wo Bärenkralle sie abgelegt hat. Auch wenn der Krieger ziemlich kräftig aussieht, so wird er vermutlich am ehesten Hilfe brauchen, weil Sonnenfeder überhaupt nicht gehen kann. Sie wird den ganzen Weg getragen werden müssen, also werfe ich noch einen letzten Blick auf Rehsprung und trotte dann zu Bärenkralle und der Heilerin.
"Falls du Hilfe brauchst, sag mir einfach Bescheid", fange ich an und sofort fällt mir meine eigene Dämlichkeit auf. "Also, gib mir ein, ähm - Signal", ergänze ich und senke den Blick verlegen vor dem stummen Kater.
Re: Lager
von Schattenkralle am 23.01.2021 11:37<-- Heilerbau
Rehsprung schafft es mit Efeusterns und meiner Hilfe, ein paar Schritte im Lager zu machen, bevor sie sich erschöpft hinsetzt. Während Efeustern schon zu Schneeflocke weitereilt, bleibe ich noch ein bisschen neben Rehsprung stehen, falls sie Hilfe braucht - einen kleinen Sicherheitsabstand halte ich dennoch ein, um mich nicht anzustecken. Die Veilchenclan-Kätzin schaut in die Ferne, als ob sie in Gedanken versunken ist und ihr Blick ist etwas trübe.
Was ihr wohl gerade durch den Kopf geht? Vielleicht hat ihr der Tod der beiden Anführer sehr stark zugesetzt. Vielleicht ist es aber nur die Krankheit...








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