Suche nach Beiträgen von Efeustern
Erste Seite | « | 1 ... 38 | 39 | 40 | 41 | 42 ... 48 | » | Letzte
Die Suche lieferte 478 Ergebnisse:
Re: Lager
von Efeustern am 28.11.2016 17:49<-- Wurzeldickicht
Müde komme ich zurück ins Lager und bin doch recht dankbar, dass der kleine Ausflug so reibungslos verlaufen ist. Auch im Dunkeln hatte ich keine Schwierigkeiten, den Rückweg durchs Moor zu bestreiten und glücklicherweise ist mir nirgendwo der Geruch von Dachsen aufgefallen - höchsten schale Gerüche.
Ganz zufrieden mit dem Tag, beschließe ich, direkt in meinem Bau zu verschwinden, um etwas Schlaf zu kriegen. Obwohl ich weiß, dass es doch recht unwahrscheinlich ist, eine Nacht durchzuschlafen. Ohne irgendwen zu beachten, trabe ich durch das Lager, in dem sich zu dieser späten Stunde tatsächlich noch Katzen aufhalten, und verschwinde in den Anführerbau.
--> Anführerbau
Re: Wurzeldickicht
von Efeustern am 28.11.2016 17:44Buntkralle bedankt sich nur bei mir und antwortet nicht auf meine zuvor gestellten Fragen zu ihrem alten Clan. Daraus schließe ich, dass sie vielleicht nicht darüber sprechen möchte und sage daher meinerseits auch nichts mehr dazu. Stattdessen konzentriere ich mich lieber auf die nächsten Worte der schwarzen Kriegerin. Ich schnaube ein bisschen entgeistert, als Buntkralle anbietet, mir das Jagen auf den Bäumen beizubringen. Der gedanke daran, auf irgendwelchen Ästen herum zu balancieren gefällt mir gar nicht. Ich bin festen Boden unter den Füßen gewöhnt und das einzige Mal, dass ich versucht habe zu klettern, war als ich noch ein Schüler war. Aber ich hab schnell gelernt, dass sich die kahlen Bäume des Kleinen Waldstückes nicht zum Klettern eignen. "Danke, Buntkralle. Ich weiß das Angebot sehr zu schätzen, ich und der TauClan werden sicherlich darauf zurück kommen", erkläre ich in recht diplomatischem Ton. Hinterher setze ich noch im spaßhaften Knurren: "Hoff ja nicht, dass du um das Moor herum kommst. Wenn ich auf Bäume klettere, dann will ich dich auch im Nebel umher irren sehen."
Nach einem prüfenden Blick in den Himmel, den ich eigentlich nicht gebraucht hätte, um zu der Erkenntnis zu gelangen, sage ich: "Es ist dunkel, wir sollten besser gehen."
Rasch mache ich mich auf den Weg zurück ins Lager.
--> Lager
Re: Wurzeldickicht
von Efeustern am 25.11.2016 23:34<-- Wald
Auch hier nehme ich jedes Wort von Buntkralle auf und versuche es abzuspeichern. Dass es sich hier gut jagen lässt glaube ich gern, denn zwischen den vielen Wurzeln wimmelt es sicher nur so vor Mäusen. Man muss sie nur fangen können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das niemals so beherrschen werde, die Buntkralle es tut. An Orten, wo hier ein wenig Platz zwischen den einzelnen Bäumen ist, kann ich mit Sicherheit Beute erlegen, aber zwischen so engen und vielen Wurzeln ganz sicher nicht. Umso genauer beobachte ich Buntkralles Bewegungen. "Guter Fang", schnurre ich, als Buntkralle wieder zwischen den Wurzeln auftaucht.
Re: Wald
von Efeustern am 25.11.2016 23:27Ich lausche stumm und nachdenklich Buntkralles Wortes. Erneut folge ich Buntkralle, während ich ihr antworte. "Wie hieß dein alter Clan?", frage ich, weil es mich einfach interessiert. "Habt ihr damals auch an einen SternenClan geglaubt?", stelle ich die nächste Frage, während ich in den Himmel blicke der bunt von den Farben des Sonnenuntergangs ist. Ein wenig seufzend füge ich hinzu: "Tut mir leid, dass ich so neugierig bin. Ich selbst weiß nur vom SchattenClan, DonnerClan, FlussClan und WindClan, die sich vor vielen vielen Blattwechseln ebenfalls gegenseitig ausgelöscht haben. Meine Großtante Dämmerlicht hat mir immer viele Geschichten erzählt, als ich noch ein Junges war." Ein wenig nostalgisch denke ich an diese Zeiten zurück. Zeiten einer heilen Welt. "Es ist erschreckend, wie grausam Katzen sein können", spreche ich meinen Gedanken aus, der sich sowohl auf die Geschichte von Buntkralle als auch auf die von Dämmerlicht bezieht.
--> Wurzeldickicht
Re: Wald
von Efeustern am 25.11.2016 22:32<-- Moor
"Dann bist du nicht im Clan geboren?", frage ich ohne abschätzig zu klingen. Trotz der Generationen, die zwischen dem jetzigen Zeitpunkt und der Gründung der Clans liegen, sind die Clans irgendwie immer im Aufbau gewesen und die meisten Katzen, die sich anschließen wollten, wurden gern begrüßt.
Ein bisschen widerstrebt es mir, Buntkralle zu folgen, auch wenn ich ihr Ausdrücklich die Führung überlassen habe. Es liegt nicht daran, dass ich ihr misstraue oder ich mich in diesem Gebiet so gar nicht auskenne. Im Gegenteil, ich halte Buntkralle für eine aufrichtige loyale Kriegerin und auf diesen Ort bin ich eher gespannt als alles andere, da er eine vielversprechende Beutequelle des TauClans werden könnte.
Es liegt vielmehr daran, dass ich es nicht gewohnt bin, die Führung aus der Hand zu geben. Mittlerweile bin ich schon lange Anführerin und habe mich daran gewöhnt, zu führen. Geführt zu werden ist mir fremd und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir das nicht gefällt. Aber ich versuche mich davon nicht beunruhigen zu lassen, sondern höre Buntkralle aufmerksam zu. Das Loch das sie mir zeigt, mustere ich aufmerksam. "Ich kann mir auf jeden Fall schöneres vorstelllen, als beim Jagen oder so da rein zu fallen", gebe ich recht trocken von mir. "Danke für den Tipp", füge ich noch hinzu. Ich sehe mich gründlich um und versuche mir den Ort gut einzuprägen... bin mir allerdings ziemlich sicher, dass mir das nicht auf Anhieb gelingen wird. Die Bäume sehen für mich alle gleich aus.
"Also dann, weiter gehts." Bevor es richtig dunkel wird...
Re: Moor
von Efeustern am 25.11.2016 14:47"Der Wald scheint mir auf jeden Fall vielversprechender zu sein, als der Berg", spreche ich meine Gedanken offen aus, während meine Pfoten ganz von selbst den richtigen Weg finden. "Zu unserem ehemaligen Territorium gehörte ein kleines Waldstück", füge ich hinzu. "Es war wirlich nur klein, also hatten wir kein wirklich dichtes Dickicht, aber immerhin..." Vielleicht würde uns das ja wenigstens ein bisschen weiter helfen.., hoffe ich in Gedanken. Der Wald scheint mir auf jeden Fall einladender zu sein als der Berg. Dort war es kalt, steil und ich kann mir nicht vorstellen, dass man da überhaupt irgendwo Beute findet.
Naja, denke ich, damit werde ich mich wohl noch früh genug auseinander setzen müssen.
So allmählich lichtet sich der Nebel und wir nähren uns dem Ende des Moors. Buntkralle müsste jetzt ungefähr wissen, wo wir sind, denn die ehemalige Grenze ist schon in Sicht. Der Fluss, den wir überqueren müssen, um in den Wald zu kommen, plätschert an dieser Stelle munter vor sich hin. Der Baumstamm, der es einem ermöglicht auf die andere Seite zu kommen, ist schon alt, doch immer noch stabil. Allerdings wird er heute rutschig vom Regen sein. "Wir müssen vorsichtig sein", murmele ich halblaut, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass Buntkralle das auch ganz gut allein gewusst hätte. Jedes Junges würde das erkennen. Na dann mal los,, denke ich und springe elegant auf den Baumstamm. Meine Krallen sind tief in das Holz gegraben und ich balanciere vorsichtig hinüber.
Auf der anderen Seite warte ich auf Buntkralle, zu der ich sage: "Also dann, ab hier solltest du übernehmen."
--> Wald
Re: Moor
von Efeustern am 24.11.2016 19:56<-- Lager
Zielstrebig trabe ich durch den dichten Nebel, der durch den Wind in ständiger Bewegung ist. Der vertraute Nebel schmiegt sich um meinen silbernen Körper und lässt ihn beinahe verschwinden. Immer darauf achtend, dass Buntkralle mir folgt, bahne ich mir einen Weg durch das Moor. "Es wird eine Weile dauern, bis ihr euch daran gewöhnt habt und euch hier zurecht findet", miaue ich weder besonders freundlich, noch unfreundlich. Es ist eine einfache Feststellung, um Konversation zu betreiben. Ich genieße den Lauf durch meine gewohnte Heimat. Meistens gebe ich mich gern dem Gefühl der Sicherheit und Einsamkeit hin, das der Nebel spendet. Auch wenn das mit der Einsamkeit meistens nur eine Illusion ist. Denn im Moor wimmelt es vor Leben. Doch die meisten Lebewesen sind unauffällig und der Nebel nimmt einem häufig die Sicht und oftmals dringt kein Laut durch die weißen Wolken.
Re: Lager
von Efeustern am 24.11.2016 19:52Suchend sehe ich mich nach Buntkralles Frage im Lager um, doch finde keinen weiteren Krieger der anwesend ist. Darüber ein wenig verärgert verenge ich die Augen. Es kann doch nicht sein, dass nicht einmal Wolfsstern hier ist, denke ich und schüttele den Kopf. Scheint ja eine super Anführerin gewesen zu sein, komme ich nicht umhin zu denken. "Scheint niemand hier zu sein, den wir noch mitnehmen können." Dann also nur wir zwei. "Lass uns los, die Sonne geht schon unter." Und auch wenn ich gerne nachts unterwegs bin, scheinen es mir die falschen Zeiten zu sein, um in der Dunkelheit umher zustreifen.
Rasch erhebe ich mich aus einer sitzenden Position und gehe voran.
--> Moor
Re: Lager
von Efeustern am 24.11.2016 14:34Einen Moment verharre ich auf dem Boden des Lagers. Von hier aus ist die Sicht so anders, denke ich. Eine völlig andere Perspektive auf die Dinge. Ein wenig Gedankenverloren lasse ich die Gedanken in meinem Kopf frei fließen, ehe ich Nebelschweif aus dem Augenwinkel ausmache, der auf mich zu kommt. Ohne, dass ich das geringste dagegen tun könnte, spanne ich mich kaum merklich an. Am Rande nehme ich zur Kenntnis, das er seinen Kopf vor mir neigt und mir so den Respekt entgegen bringt, den ein Krieger seiner Anführerin eigentlich schuldet. Doch ausnahmsweise nehme ich das nicht als selbstverständlich hin. Denn eigentlich ist er weder mein Krieger, noch ich seine Anführerin. Doch jetzt schon. Seltsames Gefühl.
So freundlich wie es mir möglich ist, versuche ich zu antworten. Dennoch klinge ich kühl: "Lass Schattenkralle die Patrouille anführen. Dann kann er dich mit dem Berg vertraut machen. Ich entsinne mich, dass ihr gestern im Wald wart..."
Nach einigem Überlegen füge ich noch hinzu: "Nehmt Pilzpfote mit. Er ist schon etwas länger Schüler und kennt das Moor."
Ziemlich zufrieden über die erste Einteilung der Patrouille wende ich mich rasch von dem Kater ab und gehe auf Buntkralle zu. Auch wenn ich nicht unbedingt Lust dazu habe, sollte ich mich ebenso einbinden. "Buntkralle", sage ich, während meine Stimme eine deutliche Spur wärmer klingt als zu Nebelschweif eben. "Wie wäre es, wenn wir unser Glück im Wald versuchen?" Es ist als Frage formuliert, doch gleicht eigentlich einer Aufforderung.
Re: Lager
von Efeustern am 24.11.2016 13:13Ich mustere jede einzelne Katze eine Zeit lang. Keiner scheint etwas sagen zu wollen, doch den meisten ist anzusehen, dass sie nicht gerade glücklich über meine Entscheidung sind. Glücklich bin ich darüber ebenfalls nicht. Es wird schwierig sein immer mit einer fremden Katze durch die Gegend zu laufen. Mal ganz davon abgesehen, dass es dadurch noch viel schwieriger sein wird, Katern aus dem Weg zu gehen.. Aber ich habe diese Regel auch nicht eingeführt, um meinen neuen Clan glücklich zu machen, sondern um Integration auszuüben, was den netten Nebeneffekt der Sicherheit hat.. zumindest in einigen Dingen.
Ich seuzfe laut nachdem ich meine Musterungen abgeschlossen habe. Das wird schwieriger als ich dachte, denke ich und beschließe noch ein paar Worte hinzuzufügen, die meine Gedanken zusammen fassen: "Den meisten von euch gefällt die neue Regel vermutlich nicht. Aber ich habe sie nicht aufgestellt, damit ihr glücklich oder unglücklich seit. Es ist eine Notwendigkeit sich kennenzulernen und sich zu integrieren. Sonst können wir direkt unsere eigenen Gräber ausheben. Desweiteren dient die Regel der Sicherheit von euch allen. Das Moor kann tückisch sein, viele sind schon darin zu Grunde gegangen, weil sie ihre Pfoten dahin gesetzt haben, wo sie es nicht hätten tun dürfen. Zudem kann der Nebel so stark werden, dass man die Sicht und Orientierung verliert. NebelClan Krieger wissen ganz genau auf welchen Wegen es sicher ist und wissen sich auch im stärksten Nebel noch zu orientieren. Für alle nicht NebelClan Katzen ist es gefährlich alleine im Moor zu wandeln, ehe sie es nicht kennen.
Und das war nur ein Beispiel. Ich bin mir sicher der Berg hat ebenfalls so einige Tücken, denen nicht Frost-Clan-Katzen schnell erliegen können.
Wir sind ohnehin nur noch wenige. Wir können es uns nicht leisten noch mehr Katzen zu verlieren. Die Blattleere wird hart genug werden, auch ohne, dass wir untereinander zweifeln."
Mit Nachdruck in der Stimme füge ich hinzu: "Die Regel wird eingehalten oder es ist mit Konsequenzen zu rechnen."
Das ist mein letztes Wort und ich habe nicht vor, dem noch mehr hinzuzufügen.
Geschmeidig springe ich vom großen Felsvorsprung und mache so deutlich, dass die Clanversammlung vorbei ist.












Antworten