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Re: Wald
von Efeustern am 08.02.2017 17:54"Ist gut", sage ich an Schneeflocke gewandt, die nun damit beschäftigt ist, Nebelschweif zu versorgen. Traumpfote ist zu kein, denke ich und will mich gezwungener weise an Schattenkralle wenden, doch er kommt mir zuvor. Knapp nicke ich dem Kater zu. Worte wären überflüssig. So sanft wie möglich packe ich Buntkralles Nackenfell und hieve sie gemeinsam mit Schattenkralle hoch. So muss es gehen, denke ich und setze mich in Bewegung.
Es ist anstrengend, den schlaffen Körper zu transportieren, aber ich lasse nicht locker und kämpfe mich stetig zwischen all den Bäumen voran.
Richtig schwierig wird es erst, als der Baumstamm, der über den Fluss ins Moor führt in Sicht kommt. Der Baumstamm hat mir schon die letzten Male nicht behagt und nun ist es zu alledem noch glatt. Auf dem Hinweg war es schwierig genug das rutschige Ding zu überwinden. Jetzt kommt es mir beinahe wie ein Ding der Unmöglichkeit vor. Aber irgendwie geht es doch, ohne, dass ich oder Buntkralle in den Fluss stürzen.
Erleichtert darüber kommt mir der Rest des Wegen wie ein Kinderspiel vor.
--> Lager
Re: Lager
von Efeustern am 08.02.2017 17:40Bärenkralle:
Ich Veranstalte eine Mischung aus Nicken und Kopfschütteln. Immerhin ist je etwas entschieden, aber eben nichts endgültiges, denke ich, werde aber von Distelstern in meinem Gedankengang unterbrochen, ehe ich mich näher damit beschäftigen. Ich neige den Kopf vor meiner Anführerin der Stellvertreterin, um sie zu begrüßen und beantworte ihre Frage mit einem Nicken. Doch dann mischt sich auch schon Mohnfell ein, die sich anschließen will. Vielleicht will sie aber auch nur in Ruhe mit Distelstern reden, denke ich. Das würde mich nicht wundern, immerhin stehen die beiden sich recht nahe und nach dem kaum noch jemand aus dem NachtClan übrig ist, können wir ohnehin nicht wählerisch sein. Fragend sehe ich beide an, skeptisch ob ich die beiden jetzt bei der Jagd begleiten soll oder nicht.
Re: Wald
von Efeustern am 07.02.2017 19:16(@Snowy: Nee, Buntkralle ist bewusstlos und vor allem die Woche im Urlaub ;D)
<--- Lager
Ich bin außer Atem als ich ankomme. Der Weg vom Wald zu unserem Lager ist doch weiter als man denkt. Aber trotzdem war das kein Grund auch nur eine Sekunde stehen zu bleiben oder gar zu verschnaufen.
Die Situation ist mir vertraut. Verletzte und verzweifelte Krieger, eine emsige Heierin, die in der kurzen Zeit alles tut was sie kann, um niemanden sterben zu lassen. Einzig der tote Fuchs passt nicht in dieses Szenario. Aber ob das Monster nun rot oder schwarz weiß ist, macht ehrlich gesagt keinen Unterschied.
Der Gestank nach toter Bestie und vergossenem Blut breitet sich in meiner Nase aus, doch ich störe mich nicht daran. Er ist benaihe schon zu vertraut. Buntkralle scheint bewusstlos zu sein, Nebelschweif nicht - auch wenn er ebenso stark angeschlagen scheint.
Einen Moment schaue ich Schneeflocke dabei zu, wie sie ihre Arbeit tut, aber es fällt mir schwer einfach nur tatenlos zuzusehen. Das hat es schon immer. "Kann ich irgendwas helfen?", frage ich die Heilerin deswegen, immer noch außer Atem.
Re: Lager
von Efeustern am 06.02.2017 19:36Ich lausche konzentriert Schneeflockes Worten und warte ungeduldig darauf, dass die Heilerin mit den Kräutern erscheint. Zwischendurch habe ich einen Moment Zeit um nachzudenken und komme letztendlich auf den Gedanken, was Nebelschweif, Buntkralle und Traumpfote überhaupt alleine draußen machen. Doch dann taucht Schneeflocke schon wieder auf und ich schiebe meinen Gedankengegang tiefer in meinen Kopf. Damit kann ihc mich später noch befassen, denke ich. Zwar habe ich keine Kräuter, die ich tragen muss so wie Schattenkralle, aber ich werde ganz sicher nicht untätig im Lager sitzen und abwarten was passiert.
Also schließe ich mich dem Trupp an, der bis in den Wald läuft.
--> Wald
Re: Lager
von Efeustern am 06.02.2017 18:49Bärenkralle:
Wolfsblut scheint überaus erfreut von Ahornschattens Anwesenheit zu sein. Dann habe ich wenigsten richtig gehandelt, sie hier her zu bringen, denke ich. Der ehemalige HeideClan Krieger läuft zu der fremden Kätzin und drückt sich an sie. Mehr beobachte ich jedoch nicht von den beiden, ebensowenig, wie ich mir Mühe gebe nicht zu lauschen. Sie scheinen sich gut zu kennen und so einen intimen Moment sollte man nicht zerstören, befinde ich in Gedanken.
Dann kommt auch Mohnfell aus der Kinderstube und ihr Anblick ist eine wilkommene Abwechslung. Ihre vertraute Erscheinung zwischen all den fremden Katzen und HeideClan Kriegern tut gut und gibt mir das Gefühl, dass wenigstens noch ein Stück NachtClan existiert. Sie stellt mir eine Frage über Finster und ich nicke zur Antwort. Einmal um die Frage zu bestätigen, ein zweites Mal, um zu signalisieren, dass sie bleiben darf, dann schaue ich etwas skeptisch, um deutlich zu machen, dass Finsters Aufenthalt nocht nicht gänzlich geklärt, sondern nur auf Bewährung ist.
Re: Lager
von Efeustern am 06.02.2017 18:34Als Traumpfote ins Lager stürzt und um Hilfe ruft, zögere ich nicht einen Herzschlag lang. Ich springe auf und lasse Fell Fell sein, während Traumpfote die Lage kurz schilder. Ich springe auf Schneeflocke zu, die sich zu Schattenkralle gesellt hat. Eindringlich sehe ich sie an - ich brauche keine Fragen stellen, das hat Schattenkralle schon getan und ich habe dem nichts hinzuzufügen außer: "Kriegst du das hin oder brauchst du Seeblick?" Ich sage es tonlos, ohne Vorwurf oder andere Hintergedanken. Es ist eine Notsituation mit einer unerfahrenen Heilerin. Diese Frage ist einfach wichtig. Immerhin stehen Leben auf dem Spiel. Leben, von denen wir schon zu viel verloren haben. Generell kommt mir diese Szene wie ein Deja vu vor, doch ich habe keine Zeit, mich von den dunklen Erinnerungen aus jüngster Vergangenheit gefangen nehmen zu lassen.
Re: Lager
von Efeustern am 04.02.2017 15:00Bärenkralle:
Ich unterbreche Gespräche einer Anführerin eigentlich nur ungern, da sich das einfach nicht gehört, aber in diesem Fall fand ich die Unterbrechung gerechtfertigt und Minzstern scheint dies auch nicht sonderlich zu stören. Gut so, denke ich. Vielleicht ist sie doch eine ganz vernünftige Katze... die sich nur sehr selten von der Stelle bewegt, komme ich nicht umhin diese Tatsache in Gedanken zu ergänzen. Auf Minzsterns Frage hin, deute ichmit meinem Schwanz auf Ahornschatten, die es wohl endlich geschafft hat, die Dornenbarriere zu überwinden. Ich weiß, mit ein bisschen Übung, wird auch sie es bald problemlos beherrschen.
Noch ehe Minzstern etwas sagen kann, bricht die fremde Kätzin in Jubel aus. Sie scheint die beiden also wirklich zu kennen, überlege ich. Doch da sie Minzstern bei ihrem Kriegernamen nennt, scheint sie wohl noch länger nicht im HeideClan gelebt zu haben, als ich dachte. Was mich wieder zu der Frage führt, warum sie ihren Clan im Stich gelassen hat.
Re: Lager
von Efeustern am 03.02.2017 17:57<-- Nadelwald
Bärenkralle:
Der Weg zurück hat nicht lange gedauert, immerhin war ich nicht weit gekommen. Am Lagereingang stoße ich auf Finster, die mir anscheinend nicht gefolgt ist. Weiß der Geier warum, denke ich, setze mich jetzt aber nicht damit auseinander. Im Lager angekommen schaue ich, ob Ahornschatten mir ins Lager gefolgt ist. Vermutlich hängt sie irgendwo in den Dornen fest, denke ich ein bisschen amüsiert, als ich Ahornschatten nicht gleich sehe.
Ich gehe schon einmal zu Minzstern und Wolfsblut hinüber. Die beiden müssten Ahornschatten dann ja eigentlich kennen, überlege ich und nicke beiden zur Begrüßung zu. Dann sehe Minzstern und Wolfsblut einfach schweigend an. Sie werden schon wissen, was ich von ihnen will, denke ich unbesorgt.
Re: Nadelwald
von Efeustern am 02.02.2017 19:23Bärenkralle:
Ich schaue die fremde Katze skeptisch an, als er seinen Namen nennt und etwas vom HeideClan faselt, und mache mir nicht die Mühe, meine Mimik zu verstecken - das tue ich eigentlich nie, dafür hab ich wohl schon viel zu lange darüber kommuniziert. Kann mir ja jeder erzählen, denke ich. Die Clan- und Kriegernamen sind nicht wirklich ein Geheimnis, da könnte mir jeder Einzelläufer in der Nähe was darüber erzählen. Erst als er zwei Namen nennt, werde ich hellhörig. Eichhornherz habe ich als rote Kätzin in Erinnerung. Eine rote tote Kätzin. Ich hab sie nicht gut gekannt, aber ehrlich gesagt nie gemocht. Mit Wolfsbluts Namen kann ich da schon eher was anfangen. Die Katze scheint ihn zu kennen, also seufze ich ein wenig ergeben, drehe mich um und mache eine winkende Geste mit meinem Schweif, die Ahornschatten zeigen soll, dass sie mir folgen darf. Meine Muskeln sind immer noch angespannt, aber wenn diese Katze wirklich ein HeideClan Mitglied war, dann hat sie ein Recht darauf hier zu sein. Wobei ich mich frage, wo diese Katze war, als ihr Clan sie gebraucht hat. Sie scheint nicht zu wissen, was passiert ist.
--> Lager
Re: Nadelwald
von Efeustern am 30.01.2017 21:00<-- Lager
Bärenkralle:
Ich verlasse das Lager und gehe davon aus, dass Finster mir folgt. Es ist mir ein leichtes, die dichte Dornen-/Nadelbarriere, die unser Lager eingrenzt, zu durchqueren, obwohl ich weiß, dass fremde Katzen ihre Schwierigkeiten damit haben. Da ich gestern mit Wolfsblut die südliche Grenze patrouillieren war, schlage ich vorerst die Richtung zum ehemaligen HeideClan Territorium ein. Doch ich komme nicht wirklich weit, ehe ich aus dem Augenwinkel etwas ungewöhnliches wahrnehme. Abrupt halte ich an, um die Ungewöhnlichkeit näher zu betrachten. Bei dem dunklen Licht ist es beinahe schwierig soetwas wahrzunehmen, aber die Augen der NachtClan Katzen sind die Dunkelheit gewöhnt und haben daher herrvoragende Augen. Wäre die Farbe eine andere gewesen, wäre sie auch mir vielleicht nicht aufgefallen, aber dieses hervorstechende orange-rot wirkt einfach verräterisch in dieser Gegend.
Ich fokussiere die Ungewöhnlichkeit also genauer und stelle schon bald fest, dass es sich um eine Katze handelt, die sich hinter einem Baumstamm versteckt.
Tief amte ich ein, um vielleicht Witterung aufnehmen zu können und kann sogar einen fremden Geruch wahrnehmen. Also definitiv keiner aus dem VeilchenClan, überlege ich, während ich schon geradewegs auf die fremde Katze zu gehe.
Ich glaube, sie hat mich noch nicht bemerkt, deswegen wäre es wohl ein leichtes gewesen, mich anzuschleichen und anzugreifen, aber das ist nicht meine Art. Stattdessen gehe ich also auf die Katze zu, ohne Mühe mich zu verbergen - immerhin ist das hier mein Territorium. Ich baue mich vor ihr in all meiner Größe auf - angespannt, aber meine Krallen noch eingefahren. Ein Knurren steigt in meinr Kehle auf und ich hoffe, dass der Fremde versteht, dass er sich zu äußern hat.












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