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Efeustern
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Anführer Krieger Inaktivitäts-Wächter Rollenspielzeiten-Einsteller Forum-Kontrolleur Versammlungs-Organisator Storyline-Organisator Regel-Kontrolleur Profil-Kontrolleur Zum RS zugelassen TauClan

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Re: Nadelwald

from Efeustern on 03/08/2017 04:32 PM

(alter, ich habe jz schon 2 Mal versucht n Beitrag zu schreiben und beide Male bin ich außversehen iwo drauf gekommen und alles war weg. Das ist jz mein letzter Versuch, sonst kündige ich xD)

Bärenkralle:

Ungeduldig warte und warte ich und bin schon beinahe ziemlich sauer, dass der Großteil der Patrouile uns hier blöd in der Kälte stehen lässt. Als ob wir nichts besseres als das zu tun hätten, denke ich grummelig und ich schaue schon Diestelstern auffordernd an, endlich was zu unternehmen, als sie die Warterei auch aufgibt. Zumindest gibt sie jetzt Anweisungen, die besagen, dass wir endlich los gehen können. Das hatte ich jetzt ohnehin vor. So oder so, ich hätte hier ganz sicher nicht noch länger gewartet.

Mohnfell fragt mich, in welche Richtung wir wollen und ihc deute kurz mit einem Schweif Richtung SonnenCLan Territorium, damit wir wenigstens die Grenze noch kontrollieren können. Dann setze ich mich endlich in Bewegung und marschiere in die angegebene Richtung. Normalerweise hätte ich Mohnfell als meiner 2. Anführerin den Vortritt gelassen, doch das ist sie nicht mehr. Sie ist nur noch ein Krieger wie ich auch. Der Gedanke ist ungewohnt und seltsam und normalerweise hätte ich ihr den Vortritt vermutlich trotzdem gewährt, aber jetzt habe ich absolut keine Lust auch nur noch eine Sekunde auf irgendetwas zu warten.

Reply Edited on 03/08/2017 04:32 PM.

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Re: Heilerbau

from Efeustern on 03/08/2017 04:26 PM

<-- Lager

Ich komme nach der langen Totenwache in den Heilerbau und bin mir sicher, dass ich glatt als Patient durchgehen könnte. Ich bin unglaublich müde, denn selbst für mich - die sehr gut mit wenig Schlaf umgehen kann - ist es zu viel, wenn man seit über 2 Tagen nicht geschlafen hat. Zusätzlich sieht mein Pelz vermutlich auch nicht besonders gepflegt aus, sondern eher zerstrubbelt aus, ich bin mir nicht ganz sicher, wann ich das letzte Mal dazu gekommen bin, es zu glätten.
Die ersten drei Katzen, die ich erkennen kann, sind Buntkralle, Nebelschweif und Traumpfote, die ich aallesamt mit meinem kältesten Blick einen Moment lang fixiere. Am liebsten würde  ich sie sofort in der Luft zerfetzen. Aber das kann warten, denke ich und dringe tiefer in den Bau ein, bis ich auf das Nest von Seeblick stoße. Sie sieht benommen aus, ist aber mehr oder weniger wach. "Wie geht es dir?", frage ich die Kätzin und sehe mich dann suchend nach Schneeflocke um. Ich weiß zwar, dass Seeblick als Heilerin vermutlich ebenfalls weiß, was sie hat, aber sie sieht aktuell nicht besonders zurechnungsfähig aus, deswegen gilt meine nächste Frage der weißen Heilerin: "Was hat sie?"

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Re: Lager

from Efeustern on 03/06/2017 04:51 PM

Ich sitze noch eine ganze Weile da, tief in Gedanken versunken, die mich allesamt nicht nach vorne bringen. Doch dann beschließe ich, dass das ohnehin nichts nützt. Mein Blick fällt wieder auf die Leiche, die dort immer noch im Lager liegt. Lange sollte sie da nicht mehr bleiben, denke ich. "Nachtlicht, Schattenkralle", spreche ich die beiden Katzen an. "Ihr solltet sie begraben gehen."
Lagsam strecke ich meine Glieder und allmählich kommt Leben in meinen Körper. Die Nacht war kalt und der Schlafmangel macht meinen Körper ohnehin schon fertig genug. Aber irgendwie werde ich schon durchhalten. Wie immer.
Nach einigen Minuten beschließe ich aufzustehen und nach Seeblick zu sehen, die sich schon lange nicht mehr hat blicken lassen. So langsam mache ich mir Sorgen um sie, denke ich und verschwinde im Heilerbau.

--> Heilerbau

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Re: Lager

from Efeustern on 02/28/2017 08:48 PM

Einige Zeit sitze ich einfach stumm da, betrachte den Mond und die Sterne, das vertraute Lager und Dämmerjunges. Alles hauptsache nicht die nächste Leiche. Die kleine graue Kätzin sitzt einfach da, im starken Kontrast zu der Toten. Wolfsstern gehört in die Vergangenheit, doch unsere Zukunft sind die Jungen. Und Dämmerjunges ist das einzige Junge hier. Eine mickrige Zukunftsaussicht, aber immerhin besser als nichts. Ich überlege eine Weile, ob ich Dämmerjunges schlafen schicke, aber ich tu es doch nicht. Sie hat ohnehin schon alles gesehen und eine Nacht ohne Schlaf würde sie nicht umbringen. Immerhin kann sie es am Tag nachholen..
Eine ganze Weile denke ich nach, ehe Schattenkralle ein wenig auf mich zu kommt, automatisch spanne ich mich an, aber glücklicherweise hält er einen gewissen Abstand. Dann spricht er leise mit mir über die Stellvertreterwahl. Ich nicke ihm nur knapp zu, sage nicht. Das hilft mir absolut nicht weiter, denke ich.
Die Nacht ist schneller vorbei als ich dachte, vielleicht auch, weil die Tage schon länger werden - langsam aber stetig.
Die Nacht endet also und die Totenwache mit ihr. Aber ich habe absolut keine Kraft mehr noch ein Grab auszuheben.

Reply Edited on 02/28/2017 08:49 PM.

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Re: Lager

from Efeustern on 02/26/2017 04:52 PM

Als Pilzpfote sich zu uns gesellt und seinen Schwanz um Dämmerjunges legt, rücke ich automatisch ein Stück ab. Nachdenklich betrachte ich die reglose Leiche und frage mich, wer ihren Platz einnehmen könnte. Schattenkralle, Nebelschweif, Buntkralle, Rubinfeder, Habichtschwinge, zähle ich in Gedanken die Namen der Krieger auf, die mir zur Verfügung stehen. Habichtschwinge die ich wohl von allen am besten kenne und von der ich wünschte, ich könnte sie zur Stellvertreterin ernennen, fällt scon ziemlich früh auf. Sie war immer zurückhaltend und unauffällig und ließ sich nur selten blicken. Ich halte sie nicht für geeignet irgendwann diesen Clan zu führen. Rubinfeder komt ebenfalss nicht in Frage, da sie durch ihre Blindheit eingeschränkt ist, obwohl sie sich bisher wacker geschlagen hat, doch im ungewonten Terrain kann man ihr eine solche Aufgabe wohl nicht aufbürden. Buntkralle und Nebelschweif haben gerade erst meine Anweisungen missachtet, ich kann und will sie dafür ganz sicher nicht auch noch belohnen und Schattenkralle... er ist ein erfahrener Krieger. Aber unsere Aufeinandertreffen waren bisher alles andere als harmonisch und ich kenne ihn einfach viel zu wenig.
Wie ich es drehe und wende, ich bin mit keiner Wahl zufrieden.
Mondhoch kommt und geht also, ohne, dass ich einen neuen Stellvertreter ernannt hätte.
Stattdessen sitze ich einfach da, halte stumm meine Totenwache und wie durch ein Wunder schaffe ich es, dabei nicht einzuschlafen.

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Re: Lager

from Efeustern on 02/24/2017 06:40 PM

(wundervoller Gedankengang Schatti *-*)

Dämmerjunges kommt auf mich zugelaufen, nachdem sie meinen Blick und die Situation bemerkt hat. Allerdings schätzt sie letzere falsch ein, sie weiß nicht, dass diese Katze tot ist. Vermutlich denkt sie, dass Wolfsstern nur bewusstlos ist oder sogar nur schläft und ich wünschte, ich könnte ihr sagen, dass das der Fall wäre; dass sie aufwachen würde, so wie all die anderen Toten auch, dass dies nur ein schrecklicher Albtraum ist und sie bald aufwachen würde; dass das hier nicht die Welt ist, in die sie hinein geboren wurde, sondern nur ein schreckliches, grausames Hirngespinst; dass alles wieder gut werden würde.
Aber das wird es nicht.
Und ich bin nicht imstande eine solch große Lüge über meine Lippen zu bringen.
"Hey Kleine", murmel ich leise, aber klar. "Das ist Wolfsstern. Sie war mal die Anführerin des FrostClans und im TauClan meine Stellvertreterin", erkläre ich ihr. Soviel zum einfach Teil, denke ich, wohlwissend, dass jetzt der schwere folgt. "Und sie liegt hier, weil es so Tradition ist. Wenn eine Clankatze stirbt, wird sie in die Lagermitte gebracht, wo sich alle von ihr verabschieden und die Nacht über Totenwache halten können. Wolfsstern war die Stellvertreterin des TauClans. Das heißt ich werde noch vor Mondhoch und vor ihrem Leichnahm einen neuen Stellvertreter ernennen müssen."
Die Worte kommen einfach aus meinem Mund, ohne dass ich groß darüber nachdenke, doch ich verfluche mich selbst für die letzten Worte, denn sie erinnern mich daran, dass ich tatsächlich einen Stellvertreter nennen muss. Und das schon bald. Denn die Sonne ist beinahe vollständig untergegangen.

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Re: Nadelwald

from Efeustern on 02/22/2017 07:54 PM

Bärenkralle:

Ungeduldig warte ich auf die Patrouille. Meine Güte, wo bleiben die denn?, überlege ich und bin beinahe der Überzeugung, dass Mohnfell es sich noch anders überlegt hat und gerade dabei ist, Wolfsblut zu zerfleischen. Einzig allein Distelstern steht neben mir bereit. Ich schaue sie fragend an, da ich keine Lust habe, noch mehr Zeit zu verschwenden. Ungeduldig trete ich von einer Pfote auf die andere. Normalerweise bin ich doch recht geduldig im Umgang, aber außergewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Immerhin gibt es keinen NachtClan mehr, es gibt ja kau einen VeilchenClan. Noch dazu haben wir Kranke und es ist Blattleere, das heißt, alle sind hungrig. Ich finde, es ist nict an der Zeit, um sinnlos Zeit zu verplempern.

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Re: Lager

from Efeustern on 02/22/2017 07:39 PM

<-- Moor

Gemeinsam mit Schattenkralle betrete ich das Lager und zusammen legen wir die tote Kätzin in der Lagermitte ab, damit allen die Chance gegeben wird, sich zu verabschieden. Auch wenn die meisten Wolfsstern wohl nicht wirklich kannten.
Sobald die Stellvertreterin auf dem kalten Boden liegt, schaffe ich etwas Platz zwischen mich und Schattenkralle und atme tief durch. Ich bin erschöpft, physisch und psychich. Der Atemzug um durchzuatmen kann mir da auch nicht mehr helfen, aber es tut gut, die frische Luft einzuatmen.
Erst dann sehe ich mich um. Das Lager ist ziemlich leer, was nicht daran liegt, dass so viele Katzen unterwegs sind, sondern es kaum noch Katzen gibt, wie ich mir eingestehen muss. Nur die beiden Schüler sitzen mit Dämmerjunges vorm Schülerbau. Ich betrachte die kleine graue Kätzin mitleidig. Ein Junges sollte nicht so viele tote sehen.

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Re: Moor

from Efeustern on 02/18/2017 12:50 PM

Schattenkralle sagt gar nichts und ich kann nicht abstreiten, das ich dankbar dafür bin. Für mehr habe ich jetzt keine Kraft mehr. Er schweigt eine ganze Weile, scheint tief in Gedankenversunken und so habe ich noch einmal Zeit, durchzuatmen und mich zusammen zu reißen. Das Gefühl hier weg  zu müssen, ist immer noch präsent, aber nicht mehr so stark. Dennoch ist das Letzte, was ich jetzt wil, Schattenkralle wieder so nah zu kommen.
Stell dich nicht so an, fauche ich mich selbst an, Du weißt, dass es getan werden muss. Und das weiß ich wirklich. Also trete ich wieder auf die beiden Katzen zu,knn dabei aber nicht verhindern, dass jeder Muskel angespannt ist und sogar meine Krallen ausgefahren sind.
Ich versuche mich auf das Problem zu fokussieren und alles andere auszublenden, was mir nur mittelmäßig gelingt. Es ist schwierig Wolfsstern von dem Eis zu befreien und sie heraus zu ziehen, aber zu zweit gelingt es.
Wortlos nehme ich das Nackenfell der Kätzin hoch und warte darauf, dass Schattenkralle den Rest nimmt, bevor ich mich in Bewegung setze.

--> Lager

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Re: Moor

from Efeustern on 02/17/2017 09:42 PM

Zu meiner Erleichterung wacht der verdammte Kater nach meiner Schimpftirade auf. Ich schätze, ich war noch nie so froh, einen Kater bei Bewusstsein zu erleben. Normalerweise ist es mir weitaus lieber, wenn sie gar nicht da sind.
Einen Moment sieht der Kater mich ausdruckslos an, doch dann wird er seinerseits wütend - was mich noch wütender werden lässt.
"Natürlich nicht!", pampe ich. "Es ist für niemand einfach! Das hat auch keiner gesagt. Wir alle haben dasselbe durchgemacht. Wir alle haben unseren Clan verloren. Freunde. Aber wenigstens hast du nicht die Verantwortung dafür! Immerhin bin ICH es, die die wichtigen Entscheidungen treffen muss, die irgendwie dafür sorgen muss, dass wir alle überleben. Und du siehst ja, wie gut das funktioniert. Nämlich gar nicht. Und für jede verfluchte Katze, die gestorben ist, gebe ich mir die Schuld. Auch wenn sie so sinnlos ums Leben gekommen sind wie Wolfsstern hier. Wenn sie auf mich gehört hätte, würde sie jetzt leben. Aber das hat sie nicht und es lag in meiner Verantwortung. Es liegt immer in meiner Verantwortung. Jemand wie du hat doch keine Ahnung wie das ist, wenn so viel Blut an den eigenen Pfoten klebt! Und ich beschwere mich nicht. Ich gebe nur mein Bestes." Meine letzten Worte klingen erschöpft, immer noch wütend, aber hauptsächlich erschöpft.
Tief atme ich durch, japse nach der kalten Luft, die meine Lunge brennen lässt. In meinem Kopf jage ich meinen Gedanken hinterher, versuche sie so gut es geht, wieder unter Verschluss zu bringen, sie weg zu sperren, wie ich es immer tue, aber wenn ich aufgewühlt bin und die Kontrolle verliere, sind diese Gedankenbiester flink.
Deine Schuld, alles deine Schuld, lacht mich eine Stimme aus, du hast sie alle umgebracht. Noch während ich dabei bin, den Gedankenfetzen aufzuspießen, manifestiert sich ein anderer. Alles verloren. Alle haben alles verloren. Den Clan, Freunde. Famiilie. Familie. Familie. Während ich das Wort in meiner Wuttirade eben bewusst weggelassen habe, schreit es jetz umso lauter in meinem Kopf. Meine Familie. Die Mutter, die tot ist. Der Vater, der meine Anführerin umbringen wollte. Mein Bruder, der mich beinahe in Fetzen gerissen hätte.
Während meines Ausbruchs eben bin ich unbewusst immer näher an Schattenkralle heran getreten. Wut ist das einzige, was stärker ist als Angst. Doch jetzt bei den Gedanken an meine dunkelste Vergangenheit weiche ich panisch und abrupt zurück und ich bin mir sicher, dass mir die Angst deutlich ins Gesicht geschrieben ist.
Die blutigen Bilder, das Gefühl nach Verrat und der alte immer noch gegenwärtige Schmerz verharren in meinem Kopf, bauen sich ihr Nest und lassen mich einen Moment in meiner Panik erstarren.
In diesem einen Moment gelingt es mir nicht, mich davon loszureißen, doch ich bin geübt darin, schließlich löse ich mich aus der Starre und während der Gedanke noch verharrt, springe ich mit ausgefahrenen Krallen auf ihn drauf und reiße ich ihn Stücke, die ich die tiefsten Ecken meines Verstanden zurück verbanne.
Ich weiß nicht wie lange der Moment wirklich gedauert hat, bis ich mich wieder unter Kontrolle habe, aber ich weiß: Zu lang.

Sobald ich diesen Gedanken erlegt habe, fällt es mir leicht alle anderen zu sortieren und irgendwo hiin zu packen, wo sie mir nicht im Weg sind.
Schattenkralle ist am berlegen, vermutich wie wir Wolfsstern darauf kriegen sollen. Aber damit kann ich mich jetzt nicht auseinander setzen. Ich brauche Abstand.

Reply Edited on 02/17/2017 09:43 PM.
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