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Re: Wald
von Schwanenpfote am 13.03.2021 01:29Bei Schattenkralles Aufmunterung blinzle ich ihn dankbar an und merke mir seinen Rat. "Ich würde es gerne noch mal versuchen", bestätige ich entschieden und prüfe bereits die Luft, um eine Maus für meinen nächsten Versuch ausfindig zu machen.
Als der Krieger dann meine Frage beantwortet, drehe ich meinen Kopf in seine Richtung um zu zeigen, dass ich zuhöre, suche jedoch mit den Augen immer noch die Umgebung nach Beute ab. "Verstehe...", murmel ich. Der Wald scheint mir recht freundlich, doch von dem ersten, kurzen Eindruck her, den ich von den verschiedenen Umgebungen hatte, habe ich beschlossen, den Berg am meisten zu mögen, trotz seiner Gefahren. Meistens Mäuse, Eichhörnchen, kleine Vögel und Kaninchen... einfachere Beute also, als auf dem Berg, oder? Schließlich meine ich, den Geruch einer Maus entfernt wahrnehmen zu können.
„Wieso haben sich die alten Clans denn eigentlich in Tau- und VeilchenClan aufgeteilt?", möchte ich wissen, während ich langsam in die Richtung tappe, in der ich die Maus vermute, entschlossen, heute erfolgreich zu sein.
Re: Wald
von Schwanenpfote am 10.03.2021 11:16Erleichtert, dass ich mich wohl nicht zu schlecht anstelle, nicke ich. Als Schattenkralle dann meint, ich darf selber heute versuchen, eine Maus zu fangen, zucke ich aufgeregt mit den Schnurrhaaren. Ob Echopfote auch gerade mit Pilzfarn jagen ist?, fällt mir ein. Vielleicht können wir heute Abend ja gemeinsam essen, was wir gefangen haben, und erzählen, was wir gemacht haben. Dann folge ich dem Krieger und lausche seinen Informationen über Mäuse. Es beruhigt mich etwas, dass er selber eine Weile für seinen ersten Fang gebraucht hat, obwohl ich weiß, dass ich mit mir nicht zufrieden wäre, wenn ich heute nichts fange. Während er erzählt, lasse meinen Blick in der Umgebung schweifen. "Welcher Clan ha-", beginne ich zu fragen, wessen Territorium der Wald früher war, als Schattenkralle mich zur Vorsicht mahnt und ich verstumme.
Gespannt beobachte ich, wie mein Mentor sich an eine Maus anschleicht, diese ihn jedoch entdeckt und entkommt. Ich ein bisschen enttäuscht über den nicht gelungenen Versuch, lächle den Krieger jedoch leicht an, da er selber frustriert wirkt. Dann fordert er mich auf, die Führung zu übernehmen und eine Maus zu suchen, worauf hin ich ihn kurz verdutzt ansehe. Auch wenn ich schon wusste, dass ich es heute versuchen soll, fühle ich mich nicht vorbereitet, jetzt wo ich selber jagen muss.
Mit einem tiefen Atemzug versuche ich mein laut schlagendes Herz zu beruhigen, dann prüfe ich die Luft und bin froh, mir den Geruch der Maus gemerkt zu haben. „Äh, ich glaube, ich rieche etwas aus der Richtung", meine ich und gehe vorsichtig los. Der Geruch wird etwas stärker, bemerke ich, und da sehe ich eine Maus einige Fuchslängen entfernt vor einem Gebüsch.
Wie gelernt nehme ich die Kauerstellung ein gehe gedanklich alles wichtige, was Schattenkralle vorhin erwähnt hat, durch. Ich hebe meinen Schweif etwas höher, als ich mich an meinen vorherigen Fehler erinnere. Dann schleiche ich mich langsam näher an das Tier, wobei ich mich konzentriere, so leicht und leise wie möglich aufzutreten. Mäuse können deine Pfotenschritte spüren, erinnere ich mich. Außerdem versuche ich, hinter Gebüschen zu bleiben, auch wenn diese keine Blätter mehr haben. Mein Fell ist leicht zu sehen.
Die Maus scheint mich nicht bemerkt zu haben und läuft ein kleines Stück weiter. Zu meiner Überraschung bin ich hier relativ nah gekommen, als sie sich umsieht. Verärgert, da sie mich definitiv entdecken wird, mache ich einen Schritt zurück, um mich eventuell noch hinter einem Baum verstecken zu können, trete jedoch auf einen Zweig. Mäusedreck. Die Maus hat mich nun durch das Geräusch definitiv bemerkt und läuft los, woraufhin ich versuche, sie mit einem Sprung zu erwischen.
Leider verfehle ich sie und lege verlegen die Ohren an, als ich wieder zu meinem Mentor tappe. "Fast", murmel ich.
Re: Wald
von Schwanenpfote am 08.03.2021 14:26Als Schattenkralle mich auf meinen Fehler aufmerksam macht, nicke ich und bin etwas verlegen, dass ich es nicht selber bemerkt habe. Dann sehe ich zu, wie er in die Kauerstellung geht und lausche seinen Worten. Abstand prüfen, mit aller Kraft nach vorne springen, das Tier mit einem Biss töten, wiederhole ich, um es mir gut einzuprägen und warte gespannt auf seine Demonstration. Schattenkralle macht einen gewaltigen Sprung nach vorne, was mich ziemlich beeindruckt. Werde ich auch irgendwann mal so stark? Nachdem mein Mentor gesprungen ist, gehe ich wieder in die Kauerstellung und spanne meine Hinterbeine an, wobei ich versuche, meinen Rücken nicht nach oben zu bewegen. Als ich glaube, ich bin bereit, mache ich einen Sprung nach vorne, so weit wie ich kann, auch wenn es ein bisschen unkontrolliert ist, da ich meine eigene Kraft noch nicht einschätzen kann und etwas weiter komme, als ich geschätzt hatte. Ein paar wenige Fuchslängen weiter lande ich und versuche, mein Gleichgewicht so schnell wie möglich wieder zu fangen und sicher zu landen. Abwartend sehe ich zu meinem Mentor. Ob wir heute schon richtige Beute jagen werden? Bin gut genug?, frage ich mich.
Re: Wald
von Schwanenpfote am 08.03.2021 01:10Froh über das Lob höre ich meinem Mentor weiter zu, während er das Schleichen erklärt. Flach am Boden, kein Geräusch machen, Ohren anlegen, Gewicht auf den Hinterbeinen, notiere ich mir gedanklich und nicke etwas. Aufmerksam beobachte ich, wie der Krieger selber voranschleicht und zucke belustigt mit den Schnurrhaaren, als er auf einen Zweig tritt. Allerdings sage ich nichts zu seinem Missgeschick, stattdessen nehme ich erneut die Kauerstellung ein versuche, mich auf das Schleichen zu konzentrieren. Schattenkralle fügt noch hinzu, dass ich im Wald nicht so gut getarnt bin, wie im Schnee, und während ich überlege, was ich denn dagegen tun sollte, versuche ich mich außerdem an die wichtigsten Dinge des Schleichens zu erinnern. Kein Geräusch, flach, zum Abspringen bereit, erinnere ich mich schließlich.
Ich lege meine Ohren an und versuche, mein Gewicht auf meine Hinterbeine zu verlagern, auch halte ich meinen Schweif eher flach, wie zuvor. Als ich damit zufrieden bin, gehe ich einen Schritt nach vorne, in dem Versuch, dass es auch so aussieht, wie bei Schattenkralle. Vorsichtig setze ich meine Pfoten auf dem Boden ab, um so leise wie möglich zu sein, und erinnere mich nach ein paar Schritten, das Gewicht auf meinen Hinterbeinen zu lassen. Durch mein langes Fell berührt mein Schweif trotzdem kurz einige Blätter auf dem Waldboden, weshalb diese leise rascheln. Zu konzentriert auf meine Körperhaltung, um meinen Fehler zu bemerken, schleiche ich weiter voran und warte auf die Korrekturen meines Mentors.
Re: Wald
von Schwanenpfote am 06.03.2021 13:54Bei Schattenkralles Worten nicke ich, gucke jedoch trotzdem unzufrieden auf den Boden. Auf dem Rückweg wird mir das nicht passieren, nehme ich mir vor. Als der Krieger dann die Jagdlektion erwähnt, bessert sich meine Stimmung wieder und ich folge meinem Mentor in den Wald, wobei ich mich neugierig umsehe. Hier waren wir bei dem gestrigen Rundgang schließlich nicht, der Ort ist neu für mich, weshalb ich aufmerksam die neuen Eindrücke auf mich einwirken lassen möchte.
Nachdem wir uns weit genug vom Fluss entfernt haben, setzt Schattenkralle sich und ich tue es ihm nach, meine Aufmerksamkeit auf meinen Mentor gerichtet, um mir seine Erklärung gut einzuprägen. Bereit sein, sich schnell zu bewegen, aber nah am Boden bleiben, wiederhole ich und nicke langsam. Dann nimmt er selbst die erklärte Lauerstellung ein und ich versuche mir so gut wie möglich zu merken, wie es aussehen soll, bevor er mich auffordert, es ebenfalls zu versuchen.
Ich kauere mich flach auf den Boden und versuche meine Pfoten ungefähr so zu positionieren, dass ich recht sicher stehe, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und zur Seite zu kippen. Meinen Schweif lasse ich ebenfalls knapp über dem Boden. So wie Schattenkralle lasse ich meinen Schweif hinter mir lang und knapp über dem Boden. Anschließend sehe ich zu dem Krieger. „So?", frage ich nach.
Re: Wald
von Schwanenpfote am 04.03.2021 22:10<---Lager
Während ich Schattenkralle durch das Moor folge, bin ich trotz des größtenteils gefrorenen Bodens vorsichtig. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich mich mit den schwammigen Böden anfreunde. Auch bin ich froh, dass wir in den Wald gehen, und ich meine Jagdstunde nicht direkt im tückischen Moor haben muss. Ich komme neben meinem Mentor zum Stehen und betrachte den schmalen Baumstamm, während ich seinen Worten lausche.
Nachdem ich kurz genickt habe, gehe ich näher zu dem Fluss und setze erst vorsichtig eine Pfote auf den Stamm. "Was, wenn jemand doch in den Fluss fällt?", frage ich, eher aus Neugier als Skepsis. Dann gehe ich, nachdem ich mich von der Stabilität des Stamms versichert habe, etwas schneller weiter. Wenn mein Mentor meint, der Stamm ist sicher, dann glaube ich ihm. Außerdem klingt er ziemlich optimistisch geklungen, dass ich es schaffen würde.
Auf ungefähr halber Länge rutsche ich fast aus und bohre schnell meine Krallen in das Holz. Ich hätte doch etwas vorsichtiger sein sollen. Mäusedreck! Einen Moment brauche ich noch, bis ich mein Gleichgewicht wiedergefunden habe. Als ich mich von dem kleinen Schreck erholt habe, drehe ich meinen Kopf zu Schattenkralle um und lege etwas verlegen die Ohren an. "'Tschuldigung", murmel ich und gehe schließlich mir zögerlicheren Schritten weiter, damit mir der Fehler nicht nochmal passiert.
Am Ende springe ich erleichtert, wieder festen Boden unter den Pfoten zu haben, von dem Baumstamm runter und warte darauf, dass auch Schattenkralle den Fluss überquert hat.
Re: Lager
von Schwanenpfote am 03.03.2021 20:11Ich höre Schattenkralle zu und nicke erfreut, da wir schon heute mit dem Jagdtraining beginnen. Bei dem Gedanken, heute vielleicht schon meine erste Beute zu fangen, leuchten meine Augen aufgeregt. Als Schattenkralle mitten im Satz stockt, sehe ich ihn kurz fragend an und folge dann seinem Blick zu dem neuen Krieger des VeilchenClans. Er hat heute sicher Nachtwache gehalten. Plötzlich geht mein Mentor einfach Richtung Lagerausgang und ich folge ihm schnell. Eigentlich wollte ich ihm sagen, dass ich Hunger habe, aber ich frage mich ob ich mir vielleicht erst Beute nehmen darf, wenn ich selber etwas gefangen habe. Also widerspreche ich nicht, als er mir erklärt, wo wir hingehen. Er scheint sich dann doch umzuentscheiden, weshalb ich etwas verwirrt über die Planänderung mit einem Ohr zucke, ich meine Stimmung jedoch nicht trüben lasse und ihm folge.
-->Wald
Re: Lager
von Schwanenpfote am 02.03.2021 22:15<--- Schülerbau
Noch nicht ganz wach verlasse ich den Schülerbau und bemerke Schattenkralle in der Nähe des Baus sitzen. Ein wenig nervös zucke ich mit dem Ohr und hoffe, der Krieger musste nicht zu lange auf mich warten. Ich weiß nicht, wie streng mein Mentor sein wird und was ich zu erwarten habe, was mich ein wenig verunsichert. Gestern hat er eigentlich einen ruhigen, recht freundlich Eindruck auf mich gemacht, aber da haben wir uns ja nur das Territorium angeschaut und nicht wirklich trainiert. Ich werde einfach mein Bestes geben, beschließe ich und gehe mit neuer Motivation zu meinem Mentor. Nun bemerke auch ich meinen Hunger, will aber lieber erstmal den Plan für den Tag erfahren. Ich begrüße Schattenkralle mit einem kurzen Miauen und warte ab, was er zu sagen hat.
Re: Schülerbau
von Schwanenpfote am 02.03.2021 21:36Als ich am nächsten Morgen aufwache, bemerke ich, dass eine Schülerin aus dem VeilchenClan ebenfalls in den Bau gekommen ist. Dämmerpfote scheint die Nacht tatsächlich im Anführerbau verbracht zu haben. Mit einem verschlafenem Gähnen setze ich mich langsam auf und putze mein weißes Fell, während ich darüber nachdenke, was Schattenkralle wohl heute mit mir unternehmen wird. Ist Schattenkralle schon wach? Bestimmt... Hoffentlich wartet er nicht schon länger im Lager auf mich. Sollte ich mir angewöhnen, früher wach zu werden?, denke ich besorgt. Ein Blick zu dem Eingang sagt mir, dass es Sonnenaufgang, also doch nicht zu spät, ist. Er hätte mich schon geweckt, wenn er meint, dass ich zu lange schlafe. Nachdem ich mich ausgiebig gestreckt habe, drücke ich kurz meine Nase sanft gegen das Fell meiner Schwester, obwohl ich denke, dass sie es in ihrem wohl verdienten Schlaf nicht mitbekommen hat. Es ist eher um mein eigenes Gewissen zu beruhigen, da ich mich schlecht fühlen würde, würde ich ohne eine kurze Verabschiedung das Lager verlassen. Falls Schattenkralle mit mir das Lager verlässt, vielleicht soll ich heute auch nur ein paar Nester säubern. Leise und vorsichtig, damit ich niemanden wecke, tappe ich aus dem Schülerbau.
-->Lager
Re: Schülerbau
von Schwanenpfote am 01.03.2021 00:32<---Lager
Erschöpft tappe ich in den Bau und suche mir ohne lange zu Zögern ein Nest am Rande, aber nicht weit weg vom Eingang aus, damit ich morgen Schattenkralle hören kann, falls er mich für das Training wecken sollte. Mit einem Gähnen lege ich mich hin und schließe die Augen. In meinem Kopf gehe ich den Tag noch einmal durch und realisiere leise schnurrend, dass meine Ausbildung nun tatsächlich begonnen hat. Wir werden sicher irgendwann tolle Kriegerinnen werden, denke ich und zucke etwas mit den Schnurrhaaren, während ich noch einmal das wichtigste durchgehe, was ich gelernt habe. Ich frage mich, ob mein Mentor mich vielleicht zum Moor mitnimmt, oder wieder auf den Berg, welchen ich deutlich schöner fand. Während ich so überlege, ob er vielleicht nicht doch schon mit dem Kampftraining anfangen wird, falle ich in einen friedlichen Schlaf.




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