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Re: Lager
from Efeustern on 05/07/2017 05:20 PM<-- Heilerbau
Ich durchquere zügig das Lager, obwohl ich ganz kurz irritiert davon bin, wo ich gedenke, das Gespräch zu führen. Ganz sicher nicht in meinem Bau, denke ich. Solange ich lebe wird kein verfluchter Kater diesen Bau betreten. Und es überleben.
Das Lager ist mir zu voll, also verlasse ich kurzerhand das Lager. Dabei ist es mir verflucht egal, ob Nebelschweif das darf oder nicht.
--> Moor
Re: Heilerbau
from Efeustern on 05/02/2017 08:04 PM<-- Lager
Ich rausche förmlich in den Bau mit der Intention das ganze Drama schnell hinter mich zu bringen. Kurz nicke ich Seeblick zu und bin erleichtert, sie auf den Beinen zu sehen. Sehr gut, denke ich, Es scheint ihr besser zu gehen.
Der Bau ist recht voll, doch darauf gehe ich jetzt erst mal nicht ein. Ich beschränke mich darauf, mich vor Nebelschweif aufzubauen und mit kühlem Ton, der wahrscheinlich die Luft zertrennen könnte, zu sagen "Auf ein Wort", ehe ich wieder aus dem Bau eile. Diese Angelegenheit sollte besser nicht hier drinnen besprochen werden.
--> Lager
Re: Lager
from Efeustern on 05/02/2017 07:51 PM<-- Anführerbau
Ich betrete das Lager und blinzele, weil die helle Sonne mein Gesicht blendet. Schon so spät, denke ich, lasse mir jedoch nichts anmerken. Ich bleibe nur kurz im Eingang stehen, werfe den prüfenden Blick nach oben, der mir sagt, dass wir gutes Wetter haben. Mein zweiter Blick geht wie immer ins Lager, um zu schauen, welche Katzen da sind. Ich sehe Schattenkralle und Pilzpfote und kann einfach nichts dagegen tun, dass ich mich automatisch anspanne.
Entspann dich, Efeustern, sage ich mir, obwohl ich weiß, dass das vermutlich wenig Sinn hat.
Stattdessen konzentriere ich mich lieber aufs Wesentliche und marschiere auf den Heilerbau zu, in dem ich dann verschwinde.
--> Heilerbau
Re: Wald
from Efeustern on 04/14/2017 11:00 AM← Nadelwald
Bärenkralle:
Die etwas matschigen Blätter des letzten Blattfalls geben schmatzende Geräusche von sich, als ich mit meinen großen Pranken darauf trete. Ein bisschen ärgert mich das, aber leiser kann ich mich hier wirklich nicht bewegen. Eigentlich ist es warm und die Sonne scheint, aber bis sie wirklich den Boden des Waldes durchtrocknet, der nach dem schmelzenden Schnee und den Regenschauern total aufgeweicht ist, dauert es wohl noch ein bisschen. Das Blätterdach der Bäume beginnt gerade zu sprießen und überall erwachen Blüten und Blätter zu neuem Leben.
Hier sieht man im Gegensatz zum Nadelwald sofort: Die Blattfrische ist gekommen.
Auch die Beute hat das anscheinend realisiert, denn es ist mir ein leichtes, einen unvorsichtigen Vogel zu fangen, der irgendetwas am Boden gesucht hat. Und schon bald, habe ich die Grenze zum TauClan erreicht.
--> Grenze Süden
Re: Nadelwald
from Efeustern on 04/14/2017 11:00 AMBärenkralle:
Mohnfell kann das Eichhörnchen zur Strecke bringen. Ich nicke ihr kurz anerkennend zu und beobachte dann, wie auch Distelstern, nachdem sie sich ein bisschen entfernt hat, mit einem Beutestück im Maul wieder auftaucht. Dann scheinen wir eine Weile lang kein Glück zu haben, obwohl uns die dunklen Nadelwälder beinahe unsichtbar machen. Wenn Geruch von Beute in meine Nase dringt, dann ist es nur schaler. Und Beute, die sich längst wieder verkrochen hat, bringt niemandem was. Immer aufmerksam und auf der Suche laufe ich in einem gemählichen Tempo durch den vertrauten Wald, immer in Richtung der ehemaligen Grenze zum SonnenClan. Die Bäume gehen fließend in einander über, dennoch weiß ich sofort, wo die Grenze einst lag. Ohne zu zögern, betrete ich den helleren Laubwald.
→ wald
Re: Anführerbau
from Efeustern on 04/14/2017 10:58 AMEs ist dunkel um mich herum. Das ist es meistens. Ich kenne diesen Traum. Ich kenne jeden einzelnen meiner Träume. Und letztendlich weiß ich, dass sie nicht real sind. Doch das mindert meine Angst vor ihnen nicht wirklich – denn einst waren sie Wirklichkeit. Innerlich mache ich mich bereit für das, was jetzt kommt, doch... es kommt nicht.
Es ist einfach nur dunkel. Eine ganze Weile sogar. Und ich bin mir nicht sicher, ob der Traum vielleicht nicht nur darauf lauert, dass ich mich entspanne, dass die Hoffnung aufkeimt und wächst, heute Nacht ruhig zu schlafen, um mich dann wieder auf den Boden der grausamen Tatsachen zu holen.
Doch diese Nacht täusche ich mich tatsächlich, denn kein Albtraum sucht mich heim. Stattdessen wächst aus der Dunkelheit Licht, taucht meine Umgebung – die mir wohl vertraut ist – in ein sanftes weiß. Es ist das NebelClan-Territorium auf dem ich mich befinde. Ich stehe mitten im Moor, blinzele ein wenig, um mich an das Licht zu gewöhnen, das eigentlich gar nicht da ist, weil es sich immernoch um einen Traum handelt. Ich bin ein bisschen verwirrt, da so keiner meiner Träume anfängt, fange mich aber schnell wieder und komme zu dem Schluss, dass der Traum eine Bedeutung haben muss.
Suchend sehe ich mich um, um diese eventuell ausfindig machen zu können, doch ich kann nichts ungewöhnliches entdecken. Erst nach einigen Minuten fällt mir auf, dass etwas nicht stimmt. Ich hätte es schon längst bemerken müssen, doch ich bin so an ihn gewöhnt, dass mir seine Anwesenheit so natürlich vorkommt wie atmen. Der Nebel ist fort, denke ich und blicke in die Ferne, doch der graue Schleier, der sonst das Territorium bedeckt, ist nirgends zu sehen. Soetwas kommt nie vor. Niemals. Sogar in der schönsten Blattgrüne haben wir noch Nebel hier – wenn auch weit nicht so viel wie zu schlechteren Jahreszeiten. Hektisch drehe ich mich im Kreis, sehe mich suchend um und halte mitten in der Bewegung inne, als ich doch noch einen Nebelschwaden sehe. Es ist ein einziger, aber kräftiger Streifen am Himmel, der einem Katzenschweif nicht unähnlich sieht. Eine ganze Weile starre ich ihn an, in meinem Kopf rattern die Gedanken. Als sie die einzige logische Möglichkeit finden, rasten die Gedanken ein und der Gedanke ist schon gedacht, bevor ich ihn verhindern kann: Nebelschweif.
Das ist eine Botschaft des SternenClans und sie wollen Nebelschweif als nächsten Anführer des TauClans sehen.
Ich wache auf und atme hektisch ein. Der Traum war im Vergleich zu meinen normalen Träumen ein Kinderspiel. Nicht der Traum an sich macht mir Angst, sondern das, was der SternenClan mir abverlangt. Sie wollen wirklich, dass ich einen Kater zu meinem Stellvertreter mache, der meine Befehle missachtet.
Ich versuche meine Atmung zu beruhigen, glätte mein Fell an einigen Stellen, ehe ich kurzen Prozess mache und nach draußen in das Lager trete.
→ Lager
Re: Anführerbau
from Efeustern on 03/25/2017 10:41 AM<-- Lager
Erschöpft und vollkommen übermüdet betrete ich nach langen Stunden auf den Beinen meinen Bau. Ich bin erleichtert, endlich allein zu sein, endlich kein großes Drama in näherer Umgebug und Stille zum Nachdenken zu haben. Augenblicklich entspannen sich meine Muskeln und ich kann die Augen kaum aufhalten. Doch ich befürchte, meine Arbeit ist noch nicht vollständig getan. Der Clan braucht einen Stellvertreter, weiß ich, doch egal, wie lange ich auch Überlege, welche Gedanken kommen und gehen und wie ich die Teile aus zusammen setze. Keine der Möglichkeiten funktioniert für mich. Jede Wahl, die ich treffen kann, ist denkbar schlecht. Und nicht einmal aus dieser schlechten Auswahl tritt jemand hervor, der vielleicht keine ganz so schlechte Wahl wäre, wie die anderen. Alle Möglichkeiten, die ihc habe scheinen unzureichend.
Meine Gedanken sind schwer und wirbeln ununterbrochen umher, ohne, dass ich wirklich einen greifen kann. Ich bin zu müde und die Entscheidung zu wichtig, aber eigentlich will ich nicht schlafen, bevor ich die Wahl nicht getroffen habe. Ich weiß nicht, wie spät es ist, als ich aufgebe, aber vermutlich mitten in der Nacht.. vielleicht auch schon morgen.
Frustriert und vollkommen planlos - Mein Kopf fühlt sich ohnehin nur noch leer an - gebe ich es auf, lasse die wirren Gedanken ziehen und entscheide mich, die Erkenntniss, dass ich keine Erkenntnis mehr kriegen werde, anzunehmen und einfach Schlafen zu gehen.
Also rolle ich mich in meinem harten alten Nest zusammen und mein letzter Gedanke, bevor ich einschlafe, ist: Bitte, SternenClan, hilf mir.
Re: Nadelwald
from Efeustern on 03/25/2017 10:32 AM(sorry, bin eigentlich im Krankenhaus und dachte, ich hätte da WLAN, aber nein, bei uns auf Station hat man einfach 0 Empfang -.- Bin voraussichtlich bis Mittwoch da, also hört ihr dann erst mal wieder nichts von mir ;D)
Bärenkralle:
Prüfend sehe ich Mohnfell an, als sie mir nachsetzt und mich einholt. Sie sieht, wie erwartet, nicht glücklich aus. EIgentlich rechne ich schon damit, dass sie ihren Unmut gleich lautstark kund tut, aber dann entdeckt sie ein Eichhörnchen, das sie vermutlich davon ablenkt. Sie deutet in die entsprechende Richtung und macht mich so ebenfalls auf das Tier aufmerksam.
Ich umkreise das Tier schleichend, sodass es von 2 Seiten umstellt ist. Gerade als cih einen Satz machen will, bemerke ich Diestelstern, die zu uns stößt, sich aber anscheinend aus der Jagd raus halten will. Also beachte ich sie nicht weiter, schneide dem Eichhörnchen den Weg zum rettenden Baum ab und scheuche es im selben Atemzug auf, sodass es panisch davon laufen will. Jetzt müsste es ein Leichtes für Mohnfell sein, das Tier aufzuspießen, denke ich und freue mich schon über die Beute.
Re: Lager
from Efeustern on 03/14/2017 05:23 PM<-- Heilerbau
Ich bin froh, wieder an die frische Luft zu kommen. Diese ist zwar kalt, aber lässt wenigstens ein bisschen Leben in meinen Kopf, der eigentlich nicht mehr zu irgendwas zu gebrauchen ist. Ich bin schon ewig lange auf den Pfoten und die letzten 3 Tage scheinen mir so ereignisreich, dass ich die Geschehnisse kaum noch zusammen kriege.
Du solltest endlich schlafen, versuche ich mir zuzureden, doch es bleibt immer noch die Frage nach einem Stellvertreter.
Egal, beschließe ich, in diesem Zustand kann ich ohnehin nichts mehr entscheiden.
Also gehe ich schnurstraks auf meinen Bau zu und verschwinde darin.
Re: Heilerbau
from Efeustern on 03/14/2017 05:20 PM"Danke Schneeflocke", sage ich recht sachlich aber nicht unfreundlich auf die Erklärung der Heilerin. Dann wende ich mich wieder Seeblick zu, die ich noch einen Moment nachdenklich betrachte. Nebelschweifs Worte nehme ich wahr, aber ich gehe nicht weiter darauf ein. "Gute Besserung", murmel ich leise meiner Freundin zu und hoffe, dass sie bald wieder auf den Beinen ist. Ich brauche wenigstens irgendwen im Clan, dem ich vertrauen kann.
Ich wende mich schon zum Gehen, da höre ich Buntkralle fragen, was passiert ist. Obwohl die Frage nicht an mich gerichtet ist, antworte ich ganz stumpf, aber ausgesprochen kühl: "Wolfsstern ist tot."
Dann verlasse ich den Bau.
--> Lager












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