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Efeustern
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Re: Nadelwald

von Efeustern am 27.12.2020 11:11

Bärenkralle

Nach der toten Maus habe ich kein weiteres Glück - die Beute scheint wie vom Erdboden verschluckt. Dazu ist es kalt und ich bin müde, hrungrig und erschöpft. Die Maus in meinem Maul macht es schwierig, nicht sofort darüber herzufallen, aber ich kann mich gerade so zurückhalten. Als die Sonne bereits untergegangen ist, gebe ich auf und mache mich auf den Weg ins Lager.

--> Lager

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Re: Anführerbau

von Efeustern am 27.12.2020 11:09

Efeustern

<-- Lager
Erschöpft von den Strapazen des Tages betrete ich die Höhle, in der sich mein altes, halb auseinandergefallenes Nest befindet. Es sieht bei weiten nicht mehr bequem aus, aber ich lasse mich trotzdem darauf nieder und bemühe mich einzuschlafen. Doch natürlich wälze ich mich erst Stunden hin und her, bevor mich ein unruhiger Schlaf überkommt.

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Re: Lager

von Efeustern am 27.12.2020 11:06

Efeustern

Ich warte immer noch auf Schneeflockes Antwort, doch die Heilerin scheint wirklich sehr erschöpft zu sein. Währenddessen höre ich ungewollt Nebelschweifs und Streifenfells Gespräch über Dämmerjunges, nehme die Worte wahr ohne es die beiden Kater wissen zu lassen und reagiere nicht darauf. Stattdessen werfe ich einen Blick in den Himmel, der zeigt, dass die Sonne bereits untergegangen ist und den Mond offenbart. Ich fröstel ein bisschen. Es wird wirklich kalt nachts, denke ich. Um den morgigen Tag strukturierter angehen zu können als diesen, verkünde ich: "Morgen früh brechen wir zum VeilchenClan auf. Schneeflocke, Schattenkralle und ich werden gehen und helfen die Katzen zu uns zu bringen. Honigfeder und Nebelschweif, ihr könnt jagen gehen. Der Clan wird Beute brauchen. Streifenfell, ich lasse das Lager in deiner Obhut. Wenn du kannst richte ein paar frische Nester im Schülerbau für die kranken VeilchenClan-Katzen her. Jetzt ruht euch aus."
Beim Anweisungen geben, bin ich in meinem Element, danach jedoch sucht mein Blick automatisch die Reihen der Katzen nach Seeblicks vertrauten Augenfunkeln ab, doch natürlich finde ich sie nicht. Bevor der Ausdruck von Trauer über mein Gesicht huschen kann, wende ich mich ab und verschwinde in meinem Bau.

--> Anfibau

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Re: Lager

von Efeustern am 24.12.2020 14:44

Efeustern

Meine Anweisungen werden sofort befolgt. Schattenkralle verschwindet kurz im Heilerbau und Nebelschweif in der Kinderstube. Ich werfe einen Blick in die Richtung und frage mich, wie es Dämmerjunges wohl geht. Aber dann richte ich meinen Fokus wieder auf das Geschehen im Lager. Honigfeder teilt währenddessen die Beute. Schattenkralle nimmt seinen Anteil und auch ich will jetzt, wo ich weiß, dass jeder zumindest ein bisschen bekommt, nicht länger warten. Ich nehme mir zwei Hälften einer Beute und schiebe die eine Hälfte zu Schneeflocke rüber, die meine Frage bisher noch nicht beantwortet hat. "Iss", sage ich zu ihr und sehe dann die anderen Krieger an. "Ihr alle. Es ist nicht viel, aber zumindest für jeden ein bisschen." Die Anwesenheit der Kater behagt mir zwar nicht, aber ich bin für diesen Clan verantwortlich und solange das der Fall ist, will ich nicht, dass irgendwer an Hunger stirbt. Oder überhaupt an irgendetwas. Ich versuche meine Anteil so langsam wie möglich zu essen, obwohl es mich einiges an Disziplin kostet. Langsam kaue ich Bissen für Bissen überdurchschnittlich lange, während ich auf eine Reaktion von Schneeflocke warte.

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Re: Lager

von Efeustern am 23.12.2020 23:20

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Zum Glück stehe ich nicht lange genug verloren herum, denn nur kurze Zeit später tauchen sowohl die Jagd-Patrouille als auch Schneeflocke wieder im Lager auf. Dem SternenClan sei Dank, denke ich und bin vor allem erleichtert, dass Schneeflocke unterwegs nichts zugestoßen ist. Nebelschweif tritt auf mich zu und legt die Beute vor mir ab, ehe er mich grüßt und Fragen stellt. Er klingt freundlich, aber ich bin mir mittlerweile fast sicher, dass er mich nicht leiden kann. Für meinen Geschmack ist mir Nebelschweif definitiv zu nahe. Wenn er wollte, müsste er nur seine Krallen ausfahren, um mir eine verpassen zu können. Entspann dich, Efeustern, sage ich mir, doch mein Körper denkt gar nicht daran, sich zu entspannen. Ich mache mich groß und ich weiß, dass der typische unnahbaren Ausdruck in meinem Gesicht liegt. Ich grüße die angekommenen Katzen mit einem zucken des Ohres und beantworte dann Nebelschweifs Frage. "Ich habe den VeilchenClan in ihr Lager geschickt, um die kranken Katzen auf die Reise in unser Lager vorzubereiten." Anschließend ringe ich mir noch ein "Es ist gut, dass ihr Frischbeute gefangen habt" ab, ehe ich schnell im Kopf durchgehe, ob es reicht, damit wir alle etwas essen können. Währenddessen wende ich mich an Schneeflocke, die erschöft aussieht. "Hast du die Kräuter gefunden, die du brauchst? Ich habe Bienenherz, Silberblatt und Pilzfarn die Katzenminze gegeben, die wir gesammelt haben und jeweils ein Drittel von dem Vogel, den ich unterwegs erwischt habe. Die restlichen Kräuter liegen im Bau." Danach wende ich mich wieder Nebelschweif zu. "Teile die Beute. Noch mal je 1/3 einer Beute für die Kranken. Eine für Buntkralle und die drei Jungen und vom Rest jeweils die Hälfte für uns Krieger und Schneeflocke."

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Re: Lager

von Efeustern am 23.12.2020 12:11

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<-- Heilerbau
Ich trete zurück ins Lager und atme die frische kühle Luft ein. Ich nehme mir einen Moment, um meine Lungen mit Sauerstoff zu füllen und den Gestank von Krankheit und Tod aus meiner Nase zu bekommen. Die Sonne versteckt sich hinter Wolken, aber ich erkenne trotzdem, dass sie bald untergehen wird. Und weder die Jagdpatrouille noch Schneflocke sind zurück, denke ich besorgt. Es wird ihnen schon gut gehen, versuche ich meine Sorgen zu besänftigen. Und wenn die Jagdpatrouille länger weg ist, gibt es vielleicht auch mehr Beute. Aber ein wenig wütend bin ich trotzdem, dass Nebelschweif schon wieder macht, was er will. Ich habe ihm gesagt, sie sollen nicht so lange unterwegs bleiben. Aber auch diese Gedanken lasse ich ziehen und bin mir unsicher, was ich noch sinnvolles tun kann. Plötzlich überkommt mich das Gefühl, mich jemandem anvertrauen zu wollen, meine Sorgen zu teilen. Dicht gefolgt von einem starken Gefühl der Einsamkeit, weil niemand mehr da ist, dem ich mich anvertrauen würde. Einen Moment überlege ich, Dämmerjunges zu besuchen. Aber ich verwerfe den Gedanken wieder. Ich will vermeiden, sie oder Buntkralles Jungen anzustecken. Und ich bin nicht ihre Mutter. Auch wenn sie das glaubt. Natürlich glaubt sie das. Du hast es nie übers Herz gebracht, ihr die Wahrheit zu sagen. Also stehe ich einfach einen Moment im Lager und weiß nicht so ganz, wohin mit mir.

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Re: Heilerbau

von Efeustern am 23.12.2020 12:01

Efeustern

Ich beobachte kurz, wie auch Pilzfarn und Silberblatt ihre Kräuter einnehmen und anschließend das bisschen Frischbeute hinunterschlingen. Hoffentlich schlägt die Katzenminze an, denke ich und will mir gar nicht ausmalen, was passiert wenn nicht. Der Clan braucht mehr gesunde Krieger. Fürs erste habe ich alles getan, was ich tun konnte und mir behagt es nicht hier zu sein, zwischen all den kranken Katzen, an dem Ort an dem meine letze Freundin starb. Also erhebe ich mich rasch wieder, schnippe zum Abschied mit meinem grauen Schweif und verlasse dann rasch den Heilerbau.
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Re: Heilerbau

von Efeustern am 21.12.2020 10:12

Efeustern

<-- Lager

Ich betrete den Bau und möchte am liebsten sofort wieder umkehren. Normalerweise beruhigt mich der Duft der Kräuter und lässt mich an Dämmerlicht und Seeblick denken. Doch der angenehme Duft ist von Krankheit überdeckt und unwillkürlich muss ich an Seeblick denken, die nur ein paar schwanzlängen von hier gestorben ist. Der Bau fühlt sich leer an ohne sie. Schneeflocke macht ihren Job gut und in ernsten Situationen kann sie anscheinend auch Entscheidungen treffen. Aber es ist nicht dasselbe wie mit Seeblick. Nicht jetzt, Efeustern, tadele ich mich selbst und versuche die aufkeimenden Gefühle beiseite zu schieben. Es gibt wichtigeres als deine Trauer. Ich lege die Beute und die Kräuter auf den Boden, ehe mich daran mache Bienenherz, Silberblatt und Pilzfarn ein Blatt hinzuschieben. "Gut kauen", befehle ich und warte darauf, dass die Kranken meinem Befehl nachkommen. Bienenherz nimmt das Blatt ohne zu zögern ins Maul, kaut und schluckt dann. Während ich warte, dass auch die anderen ihre Medizin einnehmen, teile ich den Vogel so gut es geht in drei Teile. Es ist nicht mehr viel für jeden, aber besser als nichts. Auch die Beute schiebe ich den kranke Katzen hin, wobei ich es vermeide, Pilzfarn näher zu kommen als unbedingt nötig. "Esst", sage ich, "Nachher gibt es mehr." Hoffentlich stimmt das auch, denke ich, ansonsten muss ich wohl anfangen Moos zu fressen, damit mein Magen sich nicht mehr so hohl anfühlt. Wie lange es wohl dauert zu verhungern? Innerlich schüttele ich mit dem Kopf. Ich biin definitiv nicht scharf darauf, so bald noch einen Tod zu sterben. Hab Vertrauen, versuche ich mir einzureden.

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Re: Lager

von Efeustern am 21.12.2020 10:03

Efeustern

<-- Moor

Als ich in den Schutz des Lagers zurückkehre, ist es beinahe leer. Nur Streifenfell sitzt und pflegt sein Fell. Anscheinend ist er von seiner Suche nach Wasser wieder zurück. Gut so, denke ich, auch wenn es mir nicht behagt allein mit einem Kater im Lager zu sein. Auch wenn er nur drei Beine hat. Ich halte mich jedoch nicht weiter mit diesen Gedanken auf, sondern durchquere zügig das Lager, um im Heilerbau zu verschwinden.

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Re: Moor

von Efeustern am 21.12.2020 09:39

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<-- Zweibeinerort

Ich laufe vorsichtig durch das Moor, um die Kräuter nicht zugefährden. Obwohl mir dadurch der Geruch von Katzenminz permanent in der Nase hängt, kann ich doch verschiedene Gerüche ausmachen. Ich rieche die VeilchenClan-Katzen, die zurück in ihr Lager gelaufen sind und ich bilde mir auch ein eine schwache Spur der Jagdpatrouille wahrnehmen zu können. Plötzlich habe ich den Geruch nach Beute in der Nase - nur schwach aber immerhin. Rasch lege ich die Kräuter an einen sicheren Platz und beginne die Verfolgung der Spur. Nur wenig später sehe ich ihn - einen Goldregenpfeifer. Rasch verfalle ich mein Jagdkauern, das vielleicht ein wenig eingerostet ist, da es lange nicht gebraucht wurde. Doch so etwas verlernt man als Katze nicht. Ich achte auf den Wind und schleiche mich unauffällig näher, darauf vorbereitet, dass der Vogel mich gleich bemerkt und losfliegt. Als genau das geschieht, habe ich ihn schon längst mit einem kräftigen Satz aus der Luft gepflückt. Danke SternenClan für dieses Leben, sende ich einen schnellen Dank an meine Kriegerahnen. Jetzt aber schnell zurück ins Lager, Efeustern, die Kranken brauchen ihre Kräuter. Also nehme ich den totel Vogel auf und kann mich nur schwer beherrschen, darüber herzufallen. Der Geschmack nach Beute in meinem Mund, treibt meinen Hunger auf die Spitze und erst jetz wird mir richtig klar, wie lange ich nichts mehr gegessen habe. Aber ich beherrsche mich. Zuerst muss der Clan versorgt werden. Dein Clan. Ich sammele auch die Kräuter wieder ein und mache mich auf den Weg ins Lager, ohne, dass mir noch einmal Beute begegnet wäre.

--> Lager

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