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Tau.
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Re: Wald
from Tau. on 02/16/2021 12:59 PMTau
Als der Kater plötzlich zu wimmern beginnt, werde ich aus meinen Gedanken gerissen. //Er friert ganz bestimmt.//, denke ich. Verständlich, denn sogar ich, mit meinem flauschigen, halblangen Fell, zittere bereits vor Kälte. Der Schnee, in dem ich liege, hat mein Bauchfell völlig durchnässt. //Ich muss einen warmen, trockenen Unterschlupf finden!// Wenn ich hier liegen bleiben würde, würden wir uns beide erkälten und das Junge könnte im schlimmsten Fall an grünem Husten versterben. Nein, das darf ich nicht zulassen! Ich lecke dem kleinen Kater kurz über den Kopf, ehe ich mich auf die Pfoten erhebe. Ich taumele kurz, da meine Gliedmaßen ganz steif vor Kälte sind, aber mir ist bewusst, dass ich keine Zeit habe, meine Muskeln zu lockern. Also senke ich den Kopf und hebe das Junge am Nackenfell hoch. //Wohin soll ich gehen?// Es würde nichts bringen, wenn ich ewig nachdenke, also trabe ich einfach los in eine Richtung. Irgendwann muss ich doch auf einen Unterschlupf stoßen!
Re: Lager
from Buntkralle on 02/16/2021 11:25 AMMinzpfote
Schweigend hatte ich der Versammlung beigewohnt, bis auf die Male, bei denen ich die neuen Namen gerufen habe. Ich freue mich für Wolfschatten - er hat es verdient, Krieger zu werden. Doch dann ist die Versammlung vorbei, und ich sehe zu Schneeflocke auf. //Vielleicht müssen wir ja noch was machen?// frage ich mich. In dem Moment kommt Wolfsblut zu uns und er erkundigt sich nach mir. Etwas verlegen knete ich den Boden. Ich hoffe, dass Schneeflocke etwas sagt, doch sie dreht sich zu Perlenmond, die gerade aus dem Heilerbau kam.
Also war ich gezwungen, selbst zu antworten - und wusste nicht, was ich sagen soll. //Wenn ich sage, dass ich gesund sei, würde er wollen, dass ich meine Pflichten als Kriegerschülerin wieder aufnehme... wenn ich sage, ich sei noch krank dürfte ich Schneeflocke nicht helfen...// denke ich und versuche mir meine Worte zurecht zu legen. "Es... es geht mir schon besser..." gebe ich schließlich zu. und weiß nicht, wie ich weiter machen soll. Noch vor wenigen Minuten hatte ich mich total wohl gefühlt, aber nun, wo mich Wolfsblut konfrontiert kommen Schuldgefühle in mir auf. //Hätte ich schon längst wieder anfangen sollen, mit ihm zu trainieren?// frage ich mich. "Ich helfe Schneeflocke ein wenig." miaue ich dann, in der Hoffnung, dass er zurück zu Mohnfell geht und seine Patroullie ohne mich macht.
Re: Wald
from Echopfote on 02/16/2021 11:18 AMLöwenjunges
So sehr die Katze mich auch mit ihrem Fell zu wärmen und schützen versuchte, so konnte sie doch auf Dauer nichts gegen die eisige Kälte unternehmen die vom Schnee empor kroch...Hier waren wir kaum geschützt und mein Fell war bereits leicht durchnässt. Ebenso fühlte ich wie auch die eisige Kälte ihren Pelz in Anspruch nahm. Ihr musste wahrscheinlich auch so langsam ziemlich kalt sein... Schließlich wurde ich aus dem Schlaf gerissen und ich wimmerte leise...würde diese Kälte irgendwann verschwinden?
Tau.
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Re: Lager
from Tau. on 02/16/2021 10:59 AMStreifenfell
Ich bin immer noch am überlegen, was ich am besten machen könnte und mir kommt in den Sinn, dass ich, jetzt, wo Buntkralle mit ihren Jungen im Lager ist, das Nest der Königin auswechseln könnte. Jedoch bleibe ich noch kurz sitzen, da ich nicht weiß, ob ich mich einer Patrouille anschließen soll. Gedankenverloren warte ich einfach ab.
Perlenmond
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Re: Lager
from Perlenmond on 02/16/2021 08:09 AMMein Blick fällt auf Schneeflocke und ich wollte ihr als erstes antworten. "Es geht mir schon viel besser als vor der Reise." miaue ich wahrheitsgemäss. Dass mir langweilig im Heilerbau wurde, erwähne ich erstmal nicht. Ich schaut entschuldigend zu meinem Vater. "Ich kann bestimmt bei etwas behilflich sein." Mein körper wurde keine Jagdpatrouille aushalten, aber bei Schüleraufgaben im lager wurde ich bestimmt etwas helfen können. Ich schaue mich wieder um. Wann können wir wieder nach Hause gehen? Ich war dankbar dass der Tauclan uns geholfen hat, aber ich vermisste mein Zuhause schrecklich.
Tau.
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Re: Wald
from Tau. on 02/16/2021 07:45 AMTau
Zufrieden stelle ich fest, dass mein Schnurren die gewünschte Wirkung auf den kleinen Kater zu haben scheint, denn er schläft tatsächlich ein. Ich erinnere mich, dass meine Mutter damals auch oft geschnurrt hat und ich das immer sehr entspannend fand. In meinen Gedanken rattert es bereits. Was soll ich mit dem Jungen machen? Ich denke scharf nach. Auf jeden Fall werde ich nicht mehr von seiner Seite weichen! Zumindest solange, bis er seine eigenen Entscheidungen treffen und für sich selbst sorgen kann. Aber solange das Kätzchen auf Hilfe angewiesen ist, würde ich mich um es kümmern. //Hoffentlich schaffe ich das.// Ich schüttele kurz den Kopf, um die Zweifel zu vertreiben. Natürlich würde ich das schaffen! Ich unterdrücke ein Gähnen. Die letzten Tage habe ich nur wenig geschlafen und ich bin drauf und dran mich dem Jungen anzuschließen und ebenfalls einzuschlafen. Doch das darf ich nicht! Zu groß ist die Gefahr, dass sich feindlich gesonnene Katzen oder sogar Wildtiere einen Angriff auf uns erlauben. Also zwinge ich mich wach zu bleiben. Es muss sein. Wenn ich einen Unterschlupf gefunden habe, in dem wir zumindest etwas geschützt sind, kann auch ich schlafen. Aber nicht hier, mitten im Wald, wo wir von überall angegriffen werden können.
Re: Moor
from Daemmerpfote on 02/15/2021 04:42 PM<-- Lager
Ich folge meiner Mutter aus dem Lager und sehe mich zum ersten Mal im Moor um. //Da durfte ich Mondelang die Kinderstube nicht verlassen und heute darf ich sogar schon aus dem Lager raus...// denke ich erfreut. //Ich bin jetzt kein Junges mehr... Ich bin eine Schülerin...// Am Liebsten würde ich jetzt hier draußen im Schnee mit meiner Mutter spielen, doch ich weiß auch, dass wir heute hier sind, um etwas zu lernen, und nicht, um zu spielen. Aufmerksam höre ich Efeustern bei ihren Erklärungen zu und wende nicht meinen Blick von ihr, um auch ja nicht abgelenkt zu werden. Irgendwie ist es schade, dass wir nicht alleine sind - so muss ich meine Mama teilen, obwohl ich sie die letzten Monde kaum gesehen habe, doch ich lasse mir von dieser Enttäuschung nichts anmerken, denn ich weiß, dass Mama jetzt meine Mentorin ist und wir sicher bald auch allein trainieren //Und dann werde ich die beste Kriegerin sein, die es je gab.// nehme ich mir fest vor. //Dann wird Mama bestimmt stolz auf mich sein.//. Echopfote stellt eine Frage und auch ich will etwas bestimmtes wissen. "Und wie kann man erkennen, wo man lang gehen kann, wenn der Boden nicht gefroren ist?" frage ich also und sehe zu meiner Mutter.
Re: Kleines Waldstück || Osten
from Uhuflug on 02/15/2021 03:40 PMRe: Moor
from Schwanenpfote on 02/15/2021 03:36 PM<---Lager
Während Efeustern uns durch das Moor führt, bleibe ich neben Echopfote und höre der Anführerin fasziniert zu. Ich habe das Moor noch nie gesehen, und es gibt so viele neue Gerüche und Geräusche, von denen ich nichts verpassen will. Ab und zu sehe ich zu meinem Mentor, welcher sich etwas nach hinten hat fallen lassen, falls er ebenfalls etwas erklären will. Efeustern führt zwar die Gruppe, trotzdem will ich meinen eigenen Mentor nicht ignorieren. Dass meine Schwester dabei ist, gibt mir ein Gefühl von Sicherheit, weshalb ich froh über unseren gelegentlichen Blickkontakt bin. Ich kenne sie gut genug, um zu wissen, dass sie trotz erhobenen Hauptes wahrscheinlich auch überwältigt ist.
Man kann hier einfach feststecken? Leicht misstrauisch sehe ich auf den Boden. Jetzt macht es für mich auch Sinn, weshalb Jungen das Lager nicht verlassen dürfen. Mein weißes Fell sträubt sich, als ich vor meinem geistigen Auge bereits hilflose Jungen im Boden versinken sehe. Efeustern erklärt dann, dass er im Moment gefroren ist, was mich nicht wirklich weniger besorgt macht. Jedoch ist meine Neugier schon immer größer als meine Angst gewesen, weshalb ich mein Fell wieder anlege und mich wieder auf die Worte der grauen Kätzin konzentriere. Wie riecht ein Fuchs denn?, frage ich mich, hoffe allerdings es niemals erfahren zu müssen. Dem Ton der Anführerin nach sind die wohl gefährlich. Als Echopfote nach den Vor-und Nachteilen des Nebels fragt, sehe ich neugierig zu Efeustern, da es mich ebenfalls interessiert.
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