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Re: Moor
von Nebelschweif am 17.02.2021 10:50Pilzfarn
<--- Lager
Ich folge Efeustern und höre mir stumm ihre Erklärungen an. Dabei denke ich an die Führung, die Nachtschatten mit mir damals unternommen hat. Wie aufgeregt ich damals war. Zwar war ich schon außerhalb des Lagers gewesen, mein neues Zuhause hatte ich aber noch nicht gesehen. Hat Efeustern die VeilchenClan-Katzen auch durch das Moor geführt?, frage ich mich. Immerhin ist das Moor für alle Katzen, die es nicht kennen, tückisch. Zu gut kann ich mich an Wolfsstern erinnern, die im Moor versunken ist. Ich schiebe die Erinnerungen rasch beiseite und blicke zu Echopfote. Sie ist meine Schülerin!, denke ich und mir wird bewusst, dass ich ihr dies alle hätte erklären müssen, wenn ich mit ihr alleine gewesen wäre. Sollte ich etwas sagen? Etwas dazu steuern?, überlege ich fieberhaft. Während ich überlege, setzt Efeustern die Führung fort und schlägt den Weg zur Kräuterhöhle ein. Mäusedreck! Vielleicht kann ich gleich etwas dazu steuern.
----> Kräuterhöhle
1. Katze: Nebelschweif
2. Katze: Mohnfell
3. Katze: Pilzfarn
4. Katze: Lilienjunges
Re: Moor
von Daemmerpfote am 17.02.2021 08:43Aufmerksam lausche ich meiner Mutter und versuche, mir alles zu merken, was sie sagt. Als sie meint, dass die Frage, die ich gestellt habe, eine gute Frage sei füllt sich meine Brust mit Stolz. //Auf große Pfützen achten... nicht Beute hinterhersetzten... immer Achtsam sein...// versuche ich mir einzuprägen. Ich sehe kurz zu den anderen Schülerinen, dann wieder zu meiner Mutter. Erfreut folge ich ihr, um das Territorium weiter zu erkunden. Ihre kurze Bemerkung hat mich aufgemuntert und noch mehr ermutigt, weiter zu machen. //Mama wird stolz auf mich werden... ganz bestimmt...//
--> Kräuterhöhle
Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Tau. am 16.02.2021 21:43Tau
Als sich mir mehrere Augenpaare zuwenden, hätte ich am liebsten kehrt gemacht und wäre davongelaufen. Jedoch zwinge ich mich stehen zu bleiben. Ein Junges fragt seine Mutter wer ich sei und die Mutter, eine pechschwarze Kätzin mit eisblauen Augen, fragt mich das ebenfalls und was wir hier wollen. Ich setze mich, senke den Kopf und lege meinen Ziehsohn zwischen meinen Vorderpfoten ab und wickele meinen flauschigen Schwanz um ihn. Ich bin schon mal froh, dass mir die Katzen nicht ganz so feindselig entgegentreten, wie ich es erwartet habe, weshalb ich mich auch etwas entspanne. Ich hebe den Kopf und blicke die schwarze Kätzin an. "Mein Name ist Tau und das..." Ich blicke kurz auf das Junge zwischen meinen Pfoten. "...ist Löwe.", beginne ich. Ich will, dass der kleine Kater einen Namen bekommt, der Stärke ausstrahlt, da er in meinen Augen ein Kämpfer ist. "Ich bin schon seit einer Weile auf der Suche nach den Clans, da ich schon von ihnen gehört habe.", fahre ich fort. Ich halte absolut nichts davon lange Reden zu halten, weswegen ich mein Anliegen direkt auf den Punkt bringe: "Seit dem Angriff der Dachse ist es in der Wildnis so einsam wie noch nie. Ich sehne mich nach dem Kontakt zu anderen Katzen und will mich den Clans anschließen." Angespannt warte ich auf eine Reaktion der Kätzin oder der anderen Katzen.
Re: Lager
von Buntkralle am 16.02.2021 20:19Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Tau. am 16.02.2021 19:45Streifenfell
Ich nehme eine Bewegung am Lagereingang wahr und wende meinen Blick dorthin. Ist die Mentoren-Schüler-Gruppe schon mit dem Rundgang durch das Territorium fertig? Nein, das kann nicht sein. Als sich meine Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnt haben, erkenne ich eine mir unbekannte Kätzin, die ein kleines Junges im Maul trägt. Ich muss zugeben, dass die Kätzin wirklich Mut hat, wenn sie einfach so in unser Lager spaziert kommt. Auch wenn ich bezweifle, dass von einer Mutter mit einem Jungen irgendwelche Gefahren ausgehen, behalte ich die Fremde misstrauisch im Blick und warte auf irgendwelche Anweisungen des zweiten Anführers. Ich frage mich, was die Kätzin hier will.
Re: Lager
von Uhuflug am 16.02.2021 17:41Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Tau. am 16.02.2021 16:44Tau
[<-- Wald]
Mit vor Nervosität hin und her zuckender Schwanzspitze komme ich in die Höhle getappt und bleibe am Eingang stehen, um bei einem Angriff sofort flüchten zu können. Das Junge - meinen Ziehsohn, wie ich kurzerpfote beschlossen habe - trage ich immer noch in meinem Maul. Mein Herz pocht wild, als ich die vielen Katzen sehe. //Das müssen sie sein!//, denke ich. //Die Clan-Katzen...// Ich schlucke schwer und plötzlich kommen alle Zweifel der letzten Tage erneut in mir hoch. Jedoch lasse ich mir meine Gefühle absolut nicht ansehen und warte ruhig, dass die Katzen meine Anwesenheit bemerken. Eines weiß ich: Für einen Rückzieher ist es nun zu spät.
Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Wald
von Tau. am 16.02.2021 16:39Tau
Irgendwann bemerke ich, trotz des Jungen zwischen meinen Zähnen, dass der frische Geruch nach fremden Katzen kräftiger wird. Meine Hoffnung wächst, dass das eventuell die Clan-Katzen sein könnten. Konzentriert versuche ich dem Geruch zu folgen und sehe zwischen den Bäumen den Eingang einer Höhle. Erleichterung durchfährt meinen erschöpften Körper. Dort können wir uns ausruhen und wären geschützt vor der Kälte! Während ich noch zuversichtlich auf den Höhleneingang zulaufe, bemerke ich, dass der Katzengeruch immer stärker wird und mir ist klar, dass die Höhle den Clan-Katzen gehören muss. Zögernd bleibe ich stehen. Soll ich wirklich einfach in die Höhle der Clan-Katzen gehen? Mir ist bewusst, dass ich wohl keine andere Wahl habe. Also straffe ich die Schultern und betrete die Höhle mit dem Jungen zwischen den Zähnen.
[--> Lager]
Re: Moor
von Efeustern am 16.02.2021 13:56Efeustern
Alle drei Schüler scheinen aufmerksam zu sein, denn Echopfote und Dämmerpfote stellen sogleich Fragen und auch Schwanenpfote wirkt interessiert. Während wir weiter gehen, beantworte ich zunächst Echopfotes Frage nach dem Nebel. "Ein Vorteil ist, dass die Beute dich im dichten Nebel nicht kommen sieht - der entsprechende Nachteil ist, dass du die Beute genausowenig sehen kannst. Zumindest deutlich schlechter - glücklicherweise haben wir Katzen ja gute Augen. Das Anschleichen kann bei Nebel also viel leichter sein. Der Nebel hat weiterhin die Eigenschaft, Geräusche und auch Gerüche zu schlucken. Nicht immer und nicht gleichmäßig, da der Nebel selbst auch nie gleichmäßig verteilt ist, aber das sollte man auch im Hinterkopf haben. Auch das kann sowohl Vor- als auch Nachteil werden."
Dämmerpfote fragt etwas sehr intelligentes, auf das ich anschließend antworte. "Eine gute Frage", sage ich zunächst anerkennend. "Das ist eine schwierige Frage. Grundsätzlich könnt ihr immer auf größere Pfützen achten. Von denen geht in der Regel die meiste Gefahr aus. Das ist ohne Nebel nicht so schwierig, aber vor allem wenn es sehr nebelig und oder dunkel ist, sollte man gut aufpassen. Und hier im Moor solltet ihr niemals blindlinks fliehender Beute hinterhersetzen. Nicht, dass ihr im Eifer des Gefechts in einer solchen Senke landet. Überall, wo der Boden einigermaßen trocken oder nur ganz leicht feucht oder nass ist, ist keine Gefahr. Aber auch hier gilt, gebt stets Acht - Ausnahmen kann es immer geben. Wenn ihr glaubt, zu doll einzusinken, dann kehrt lieber um, bevor es nicht mehr möglich ist."
Ich streife weiterhin durch das Moor, bis wir zu der Kräuterhöhle kommen.
--> Kräuterhöhle
Re: Wald
von Echopfote am 16.02.2021 13:49Löwenjunges
Abwartend sehe ich zu ihr, ich vertraute ihr und deshalb hoffte ich auch sie hätte irgendeine Lösung...Ich selbst war noch zu klein dieses Problem zu lösen, meine kleinen Pfoten würden mich kaum ein kleines Stück weiter tragen können...Mir ist so kalt...Dachte ich. Würden wir also doch sterben? Angst breitete sich erneut in meinem Herzen aus, diese Angst wurde allerdings schon im Keim erstickt als sie über meinen Kopf leckte und ich ihren entschlossenen Blick sah, ehe sie mich am Nackenfell packte. Kurz wimmerte ich, so war es nur noch kälter, aber ich verstand das dies notwendig war, da ich ihr vertraute und selbst ich wusste das wir an diesem Ort nicht länger bleiben könnten...












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