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Re: Getreidefelder || Westen (Jenseits der Karte)
von Efeustern am 16.03.2021 10:25Feder
Ich beobachte meine Umgebung genau, versuche mir die Anblicke und Gerüche einzuprägen und lausche nebenbei Shadows Ausführungen. Als sie von dem großen Donnerwegs erzählt, nicke ich. Donnerwege hab ich schon einige gesehen und der Gestank der von ihnen ausgeht ist schon Grund genug, sich ihnen nicht zu nähren, wenn es nicht unbedingt sein muss. "Wieso müssen wir uns von den anderen Katzen fernhalten?", breche ich mein Schweigen, indem ich Shadow eine Frage stelle. Bisher hat sie sich nichts aus anderen Katzen gemacht, wenn wir ihnen begegnet sind. Ich weiß, dass sie häufig in fremde Streunerterritorien eingedrungen ist, wenn es sinnvoll schien und sie auch noch nie einen Kampf gescheut hat. Daher leuchtet es mir nicht ein, warum es hier anders sein sollte.
Re: Moor
von Efeustern am 16.03.2021 10:20Efeustern
Tau.
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Tau. am 16.03.2021 07:32Streifenfell
Während ich am überlegen bin, was ich heute tun soll, bin ich in meinen Gedanken versunken. Nebenbei versuche ich krampfhaft, nicht an Ort und Stelle wieder einzuschlafen. //Ich werde mich wohl um die Nester in der Kinderstube kümmern.//, beschließe ich. Ich will gerade aufstehen und mich an die Arbeit machen, jedoch kommen Lilienjunges und Glanzjunges mir zuvor, denn die beiden wollen mit mir spielen. "Spielen..?", frage ich, dezent unwillig. "..und was?" Mit zwei Jungen zu spielen könnte sich mit meinen drei Beinen als ein Problem erweisen. Jedoch will ich die Kleinen nicht enttäuschen. Und bevor sie irgendeinen Unsinn anstellen... Ich blicke auf die beiden Jungen hinab und warte auf ihre Antworten.
Glanzjunges
Gelöschter Benutzer
Re: Lager
von Glanzjunges am 15.03.2021 20:54Als ihre Schwester plötzlich verschwindet ist Glanzjunges irritiert. //Wo ist sie den hin?// Jedoch entdeckt sie Lilienjunges bei Streifenfell. Langsam steht sie auf und folgt ihr. Neugierig legt sie den Kopf schief und wartet auf die Antwort des Kriegers. //Was wir wohl spielen werden?// Hippelig läuft sie um Streifenfell herum. "Ja, spiel mit uns!", sagt sie aufgeregt.
Re: Moor
von Daemmerpfote am 15.03.2021 17:07Offenbar habe ich nichts Wichtiges ausgelassen, denn meine Mutter lobt mich. Ich nicke, als sie noch etwas erklärt und gebe mir große Mühe auch alles zu merken - immerhin ist das wichtig für mein Leben im Clan. Dann verkündet sie, dass wir uns jetzt auf den Weg machen und nach Beute suchen. //Ok... Also nicht die ganze Zeit im Jagdkauern verbringen...// schließe ich daraus. Ich sehe mich in unserer Umgebung um, ich schnuppere auch, allerdings kann ich weder etwas sehen, noch etwas riechen. //Die Beute hat uns sicher schon lange gehört... Also müssen wir woanders hin...// denke ich. //Hm... in die Richtung geht es zum Lager, dort ist sicher noch weniger Beute, da ist es bestimmt zu laut für die Beute...// denke ich mir. Also gehe ich in die andere Richtung, weg vom Lager und auch weg von der Mooskuhle. Ich halte meine Ohren gespitzt und blicke mich immer wieder um, in der Hoffnung, auch ein Beutetier zu hören oder zu sehen. Nach einer Weile höre ich ein lautes Quaken und ich zucke vor Schreck zusammen. //Was war denn das?// frage ich mich. Wie meine Mutter gesagt hat lasse ich mich in mein Jagdkauern fallen und sehe mich dann um. Ich schnuppere, um zu riechen, aus welcher Richtung das Tier, das das Geräusch gemacht hat. Ich kann nur den feuchten Geruch des Moor riechen, doch ich erblicke mit meinen Augen etwas weiter entfernt einen kleinen Frosch. //So machen diese Tiere also!// bisher hatte ich sie nur auf dem Frischbeutehaufen gesehen, wenn sie bereits erlegt und somit stummm waren. Ich will mich gleich in die Richtung des Tieres machen, als mir einfällt, was meine Mutter mir gesagt hat. //Ich muss darauf achten, dass der Wind nicht von mir zu dem Frosch weht!// denke ich mir. Also halte ich inne und prüfe, von wo der Wind kommt. Ich habe Glück - der Wind kommt von der Seite. //Ob ich trotzdem um den Frosch herum gehen muss?// überlege ich. Ich entscheide mich dafür und gehe im Kreis um den Frosch herum. Dabei achte ich auf den Boden, ob er auch nicht nachgibt und ob es vielleicht zu feucht dafür ist. Als ich an der Stelle bin, wo der Wind vom Frosch zu mir geweht wird sehe ich noch einmal kurz zu meiner Mutter, dann schleiche ich mich langsam an das Tier an, wie ich es zuvor in der Mooskuhle geübt habe. Als ich der Meinung bin, nahe genug am Frosch zu sein, springe ich kräftig ab, fahre in der Luft die Krallen meiner Vorderfpoten aus und lande vor dem Frosch - welcher mich natürlich sofort bemerkt. //Mäusedung!// denke ich mir - offensichtlich hatte ich mich verschätzt und hätte noch etwas näher gehen müssen. Der Frosch hüpft los, weg von mir, und ich setze im nach. Beim ersten Sprung des Frosches entwischt, da er in eine andere Richtung springt, als ich erwartet hatt. Schnell wirble ich herum und schlage mit meinen Pfoten auf den Frosch und beisse in seine schleimige Haut, um ihn zu erlegen. //Habe... habe ich jetzt wirklich meine erste Beute erlegt?// frage ich mich selbst.
Re: Lager
von Schattenkralle am 15.03.2021 16:50Wald -->
Ich komme zusammen mit Schwanenpfote von unserer Trainingseinheit zurück und lasse meinen Blick umherschweifen. Ich sehe, dass die Jungen von Nebelschweif draußen sind; eines von ihnen hüpft gerade zu Streifenfell. Nebelschweif selber ist auch dort, ebenso Perlenmond und Honigfeder. Ich blinzele den Kriegern zu und drehe mich dann zu meiner Schülerin um.
"Jetzt kannst du deine Maus zum Frischbeutehaufen bringen. Momentan sind noch einige Stücke drauf, also ist der Clan im Moment versorgt. Das heißt, du kannst dir auch selber ein Stück nehmen", erkläre ich. "Aber achte darauf, möglichst eines der älteren Stücke zu nehmen, solange sie noch essbar sind. Gerade in der Blattleere dürfen wir keine Beute verschwenden."
Die nächsten Schritte folge ich Schwanenpfote und erkläre dabei die nächsten Gesetze. "Das - ähm- fünfte Gesetz besagt, dass ein Junges frühestens mit sechs Monden zum Schüler werden darf. Ein neu ernannter Krieger muss eine Nacht lang schweigend Wache halten. Jetzt kommen die Gesetze zum zweiten Anführer. Ähm. Nur wer bereits Mentor war, darf auch zweiter Anführer werden. Nach dem Tod eines Anführers wird der zweite Anführer der neue Anführer. Vor Mondhoch muss dessen Nachfolger bestimmt werden. Jeden Vollmond treffen sich alle Clans zu einer großen Versammlung. Dies dient dazu, sich auszutauschen. Es darf in dieser Nacht nicht gekämpft werden."
ich stoppe meinen Redefluss, um abzuwarten, ab Schwanenpfote irgendwelche Fragen hat. Ist das auch richtig so, dass ich das so schnell vortrage? Zumindest habe ich als Schüler das genauso gelernt... Aber es geht ja auch nicht darum, alles komplett auswendig zu kennen. Es reicht, wenn sie sich die wichtigeren merkt.
Re: Getreidefelder || Westen (Jenseits der Karte)
von Uhuflug am 15.03.2021 15:35Re: Wald
von Schwanenpfote am 15.03.2021 14:46Während Schattenkralle ebenfalls den Fluss überquert, antwortet er auf meine Frage und ich lege den Kopf leicht schief. Klingt hart, macht aber Sinn, kommentiere ich gedanklich. Meine Gedanken schweifen zu Efeustern, und ich kann mir vorstellen, dass die Anführerin bei Verstößen sehr streng sein kann. Da ich sowieso nicht vorhabe, das Gesetz zu brechen, mache ich mir keine weiteren Gedanken darüber, merke es mir jedoch.
Als er dann zu dem vierten Gesetz kommt, versuche ich mich auf seine Worte zu konzentrieren und gleichzeitig die riskant aussehenden Stellen des Moors zu vermeiden. Beute darf nur zum essen erlegt werden. Und auch nicht auf der Jagd gegessen werden. Und ich darf sie nicht auf dem Territorium des anderen Clans verfolgen. Der Clan muss unbedingt verteidigt werden, fasse ich alles zusammen, während wir das Lager betreten. Ob die Anderen auch schon wieder da sind?
-->Lager
Re: Wald
von Schattenkralle am 15.03.2021 13:26Schwanenpfote besteht darauf, die Maus selber herüber zu tragen und zum Glück schafft sie es auch problemlos. Während ich den Baum danach entlanggehe, beantworte ich die Frage. "Bei kleineren Verstößen reicht es häufig, Schüler oder Krieger darauf hinzuweisen, insbesondere wenn der Verstoß ausversehen passiert ist. Sonst entscheidet der Anführer über eine Betrafung, manchmal aber auch der Mentor, wenn ein Schüler sich nicht an das Gesetz gehalten hat. Sinnvollerweise hat die Betrafung entwas mit dem Vergehen zu tun. Wenn also ein Krieger bei der Jagd selber etwas gegessen hat anstelle es ins Lager zu bringen, dann darf er sich vielleicht den nächsten Tag lang nichts vom Frischbeutehaufen nehmen und muss den ganzen Tag lang jagen", erzähle ich, wobei ich den Weg zum Lager einschlage.
Während wir das Moor durchqueren, fahre ich fort. "Das dritte Gesetz lautet, dass als erstes Älteste, Königinnen und Junge essen dürfen, aber das habe ich ja vorhin schon erzählt. Das vierte Gesetz besagt, dass Beute nur erlegt werden darf, um sie zu essen. Manchmal ist Beute knapp und es sollte nichts zum Spaß erlegt werden. Junge damit spielen zu lassen, wäre eine Verschwendung."
--> Lager
Re: Wald
von Schwanenpfote am 15.03.2021 11:54Ich folge Schattenkralles Blick in den Himmel und stelle fest, dass es tatsächlich schon später war, als ich erwartet habe. Mit der Maus im Maul folge ich Schattenkralle Richtung Lager.
Während er mir bereits etwas zu dem Gesetz erzählt, spitze ich die Ohren. Das Gesetz der Krieger ist sehr wichtig, schließe ich, da die Krieger ziemlich viel Wert auf die Einhaltung der Regeln legen. Obwohl die erste Regel etwas harsch klingt, bezweifle ich nicht seine Richtigkeit. Die Sicherheit des Clan ist an erster Stelle, selbst, wenn es mein Leben kostet. Trotzdem bin ich ganz froh, dass Freundschaften mit Katzen des anderen Clans nicht komplett verboten sind.
Dann kommt der Krieger zu dem zweiten Gesetz. Betrete nicht das Territorium des anderen Clans. Nun verstehe ich auch die Wichtigkeit der Grenzen und wieso wir sie täglich kontrollieren. Ich stelle es mir frustrierend vor, Beute zu verfolgen, nur damit sie am Ende über die Grenze flüchten kann und dem anderem Clan gehört, aber Regel ist nun mal Regel. "Verstanden", nuschle ich durch die Frischbeute zwischen meinen Zähnen.
"Was passiert eigentlich, wenn jemand gegen das Gesetz verstößt? Wird derjenige dann bestraft?", frage ich, als wir schließlich erneut an dem Fluss ankamen, dann schüttle ich den Kopf bei seinem Angebot. Nach meinem kleinen Fehler bei der ersten Überquerung des Flusses möchte ich ungern den Eindruck machen, ich hätte Schwierigkeiten mit dem Baum. Also gehe ich die Maus tragend den Stamm entlang. Diesmal sind meine Schritte bedachter und ich habe bereits vorsichtshalber meine Krallen ausgefahren. Die Beute halte ich fest, fast schon verkrampft, zwischen meinen Zähnen, damit sie mir auch ja nicht in das Wasser fällt.
Froh, es geschafft zu haben, wenn auch etwas langsamer als bei dem ersten Mal, springe ich auf der anderen Seite von dem Baum runter und sehe kurz zum Moor, während ich auf Schattenkralle warte.












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